Freitag, 30. Juni 2017

Eierlikörkuchen mit frisch gemahlenem Kamut - Kranzform-

Heute mal schnell ein Rezept hier festhalten, dieser Kuchen ist einfach zu gut.
Auch wenn ich keinen Eierlikör (selbstgemacht) mehr habe, dass lässt sich ändern :),  dann wird das der Sommerkuchen für uns, denn diese Stücke mit frischen Beeren  serviert, mit einen Beerenmus oder ein "Curd" ist der Hit und hat den  Vorteil der Kuchen weicht nicht durch, ist mindestens 5 Tage haltbar, wenn einer das schafft?! Frisches Obst dazu kann immer wieder frisch damit serviert werden, je nach dem was man gerade hat.
Auch "pur" schmeckt er toll zur einer Tasse Tee.



Der Anlass für diesen Kuchen zu backen war meine neue Backform,  die ich durch Zufall entdeckt habe. Dann noch preiswert und heruntergesetzt und das Beste die Form ist super, dass ist keine Werbung nur eine Feststellung von mir.
Die hat wirklich so gebacken wie beschrieben oder hat  ganz einfach toll  funktioniert und kein anbacken, der Kuchen ist aus der Form richtig gehüpft und keine anbappen oder sonstiges, was ich  so super fand.




Das Rezept:


5 frische Bio-Eier -M-
200 ml Öl ich feines Bio Rapsöl
200 ml Eierlikör
50 gr. Rohrpuderzucker
50 gr. Rohrzucker fein
1 Prise Meersalz
200 gr. Kamut ganz frisch fein gemahlen
50 gr. feines Bio-Maismehl (Stärkemehl)
1 Pä. Weinsteinbackpulver
1 TL Vanille Extrakt ( bei mir selbstgemacht)

Machen:

Die aufgeschlagenen Eier mit dem Rührer (bei mir KitchenAid) schaumig schlagen, dann nach und nach das Öl dazu und mitrühren, Eierlikör dazu, alles gut verbinden/verrühren. Das frisch gemahlene Kamut- Mehl mit dem Maispuder und dem Backpulver separat gut vermischen und zu  der flüssigen Masse geben, gut verrühren, die  Masse bleibt sehr flüssig!
In eine gebutterte Form geben und bei 170°C, Ober-Unterhitze, 60 Minuten, auf der 2. Schiene von unten, backen. Stäbchen probe machen.

Andere Varios:

Ich habe gute Backergebnisse mit meiner neuen Crofton-Gugl-Backform erreicht, aber auch den Teig für Muffins verwendet, was super war, diese hatte ich aber gefüllt mit Kirschen und Schokokugeln, auf Wunsch meiner Schleckermäuler. 


Dann habe ich eine kleine Backform aus Papier ausprobiert, damit die Oma einen Kuchen bekommt. Die Backzeit hierfür war kürzer bei weniger Teig. Den Kuchen habe ich mit Johannisbeeren-Curd bestrichen.


6 Muffins und ein kleiner Kuchen aus der gleichen Teigmenge wie oben der Große.

Mein Favorit :


Liebe Grüße 
Ingrid

Mittwoch, 14. Juni 2017

#wirrettenwaszurettenist Juni 2017 "Burger"

Fisch-Burger mit scharfer Kiwi-Sauce

Die Retter/innen sind wieder unterwegs und heute gibt es "#Burger" und was dazu gehört,  zum Machen/Zeigen bzw. zum Retten. Homemade oder selbstgemacht und garantiert ohne Fertigsauce oder Bun oder gar einen Burger aus dem Fertig-TK, es sei denn der ist selbstgemacht.
Burgermachen ist mit ein bisschen Organisation gar kein großer Aufwand, man kann es sich einteilen, Sauce/n auf Vorrat machen, Buns  vorher backen einfrieren auch die Burger aus Fleisch oder Fisch, auch vegetarisch, alles ist machbar und gut ist zu wissen was drinnen ist, keine versteckten Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, ach ja,  alle unmöglich Zusatzstoffen die doch nicht sein müssen oder sollen.
Das bisschen Arbeit so einen "#Burger" zu machen lohnt sich immer, dazu noch die Auswahl mit dem Braten oder Grillen, auch größerer Mengen aus dem Backofen machen, es geht und das ist gut so, genießen, dass sind Welten im Geschmack.

Ich bin immer sehr gerne in Amerika unterwegs gewesen, "#Burger" war immer ein Muss, bis ich meine Deutsch/Amerikanische Freundin kennengelernt habe und die sagte: Wie kannst Du "Burger" nicht selbst machen ?! Ja, sie die amerikanisches lebte und verehrte, aber nicht die Burger, von den diversen Ketten an jeder Ecke, auch nicht die edlen Restaurants mit den vor den Augen selbst gemacht "Burgern", nee, zuhause und selbstgemacht war ihre Devise, da ging es aber nur ums Fleisch oder den Fisch. Auf Reisen waren wir immer mit besten selbstgemachten Sandwiches unterwegs. Ach war das schön!

Bei mir heute geht es um den ganzen "Burger" und das Drumherum. Ich mache ja schon seit Jahren Burger mit allem selbst, heute ist es mir eine Freude für #wirrettenwaszuretten ist "Fisch Burger" für Euch zu machen.


Das ist kein Stück Fisch gebraten, nein, dass ist Fischhack selbstgemacht, lecker gewürzt.
Dazu habe ich eine scharfe  Kiwisauce gemacht, noch ganz hin und weg von den tollen Kiwis die ich vom Wochenende mitgebracht habe. Die Buns habe ich aus meinem TK genommen, die sind nach diesem Rezept gemacht, allerdings beim Mehl habe ich mit 1/2 Vollkorn Urdinkel frisch gemahlen dazu gemacht und 1/2 normales Dinkel Type 630, sonst alles wie in meinem Rezept beschrieben.Ach ja, das Rezept ist ein volles Burger-Rezept mit einem Rote-Bete-Burger der auch gut gepasst hätte (alles selbstgemacht) für heute, aber schon vorhanden war.
Jetzt das Rezept für den heutigen Fisch-Burger, der sehr gerne bei uns genommen wird.
Bei der Zubereitung für den Fisch-Burger habe ich mich an diesem Rezept orientiert aber doch einige Abweichungen sind entstanden, so gemacht:
Zutaten: (für 6 Burger)
300gr. Kabeljau (Filets gefroren)
2 kleine Möhren frisch
2 kleine rote Zwiebeln
1 EL Butter
2 TL Liebstöckel-Pesto (selbstgemacht)
1 EL geh. frische Petersilie
1 TL Piment d'Espelette
3 geh. EL Sandwichbrot Brösel (selbstgebacken)
1 TL Holunderblüten Gelee (etwas Herbe Süße mit rein)
1 EL selbstgemacht Hollandaise (hatte ich von gestern) oder selbstgemachte Mayo
1 geh.  TL Rosenblüten-Fleur de Sel (selbstgemacht)
1 TL Fajita GWM
1 Ei
Butterschmalz zum Ausbraten

Machen:
Die Kabeljau Filets 1/2 Stunde vor dem Machen  aus dem TK nehmen.
In der Zwischenzeit die geputzten Möhren und Zwiebeln klein hacken (bei mir mit dem Mixer),
dann mit einem EL Butter anschwitzen, rühren  5 Minuten ziehen lassen und  danach abkühlen.
Brot mit dem Mixer in feine Brösel hacken, die Hälfte in eine Schüssel geben zum Formen, die Restlichen dazu das Pesto, das Ei die Petersilie, Gewürze, Großteil in eine Schüssel geben, im gleichen Mixer den in Scheiben geschnittenen Kabeljau, geht gut  leicht gefroren, dann hacken in  feine Stücke.
In einer Schüssel dann die restlichen Zutaten, bis auf ein paar Brösel, geben und alles gut vermischen. Die Mischung sollte gut gekühlt sein, dass durch den eisigen Fisch, wenn die Gemüsemasse abgekühlt ist, auch so ist.
Gleich Burger formen und mit restlichen Brösel. Bei mir gab es 6 Burger. Die Burger in heißem Butterschmalz von beiden Seiten 3 Minuten braten. Sie sollte goldbraun und fest und knusprig gebraten sein. Vorsicht etwas stehen lassen in der heißen Pfanne, die Burger sind leicht und gehen schnell kaputt, wenn sie etwas ziehen bei offener Pfanne sind sie prima zum Servieren.




Die Kiwi-Sauce, kann vorher gemacht werden oder zwischendurch hält gut 1 Tag im Kühlschrank.
Zutaten:
1 große reife Kiwi (ich von Zestri)
1/2 Banane
1 gute Prise Fleur de Sel
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL frisch geriebener Ingwer
ca. 5 Stück Petersilie (bei mir fein aus dem Garten)
5 Blätter frische Minze
1 gestr. TL Curry (selbstgemacht)
1/2 TL Kurkuma
1 EL frischen Limettensaft
1 EL Holunderblüten-Sirup oder Kokosblütensirup
Machen:
Die Kiwi fein schälen
2/3 in einen Mixer geben
1/3 in kleine Würfel schneiden und in Gefäß zum Servieren geben.
Die geschälte 1/2 Banane mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und fein Mixen. Abschmecken, in das Gefäß zu den Stücken geben und umrühren, abdecken und kühl stellen oder sofort servieren.

Für die Burger noch ein paar Scheiben Tomaten aufschneiden. Salat bei uns meist Romana-Salat. Anstatt Mayo gab es ab die Buns  mit etwas Hollandaise (war vorhanden und selbstgemacht) sonst nehmen wir selbstgemachte Mayo.



Alles auf den Tisch stellen und die Burger selbst basteln lassen oder in Serie fertigen in der Küche und zum Reinbeißen hinstellen, wie man mag.
Dann nur noch guten Appetit





Nachfolgend ganz viele köstliche gerettete"Burger", unbedingt reinschauen und probieren:

1x umrühren bitte aka kochtopf - Der Albóndigas Burger
Anna Antonia - Sultans Burger
auchwas - Fisch Burger
Brittas Kochbuch - Lammburger
Brotwein - Cheeseburger mit Sauerteig Hamburger Brötchen - Burger Buns mit Lievito Madre
Cuisine Violette - Grundrezept Burger-Patties
Food for Angels and Devils - Alpenburger
From-Snuggs-Kitchen - Cole Slaw
genial-lecker - Hamburger nach Rike
Katha kocht! - Cheeseburger mit Guacamole
Leberkassemmel und mehr - Chili-Cheese-Burger
lieberlecker - Asia Burger
magentratzerl - Frankenburger
münchnerküche - Rauchige BBQ Sauce
our food creations - Griechischer Bauern-Burger
Pane-Bistecca - Lachs - Hamburger
Paprika meets Kardamom - Der sauigste Cheeseburger ever mit der weltbesten Burgersauce
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Rettungsaktion: Burger
Summsis Hobbyküche - Cheesburger ohne Tamtam
The Apricot Lady - Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln

Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite  und Instagram die Lieben die immer wieder die Seiten  neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen und sie alle einbinden, DANKE.

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 22. März 2017

#synchronbacken #15 mit #synchrontangzhong und Zimtschnecken

Am Sonntag war es mal wieder soweit Zorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" haben zum 15. Mal eingeladen für das #Synchronbacken mit #synchrontangzhong der in einem Hefeteig verarbeitet wurde und weiter zu köstlichen #Zimtschnecken oder auch Soft-Cinnamon-Rolls.



#synchronbacken März 2017
Das Rezept hatte die liebe Zorra vom 1x umrühren Kochtopf und und die liebe Sandra From-Snuggs-Kitchen ausgesucht, es ist von der King-Arthur-Flour Seite ( ist wirklich zu empfehlen) zusätzlich gab es noch die deutsche Fassung hier.

Zorra und Sandra sind die Veranstalterinnen vom #synchronbacken und ich finde es klasse wie lange es das jetzt schon gibt und macht immer wieder Freude, dass Beste es sind die wirklich tollen Rezepte die ausgesucht werden.

Zwar werden die immer wieder von uns Bäcker/innen individuell angepasst z.B. mit anderen Mehlsorten, auch glutenfrei, oder der Belag. Aber gebacken wird zusammen am Sonntag, macht riesigen Spaß und das könnte ihr  ganz unten sehen wie die einzelnen Ergebnisse aus einem Rezept sind.




Heute bei den Zimtschnecken habe ich mit Emmer Type 1300 gearbeitet und bin wirklich selbst überrascht wie super das mit den angegeben Zutaten funktioniert hat und erst die fertig Zimtschnecken sind so was von gut, das Rezept musste einfach hier festgehalten werden.

































Zuerst wird ein Tangzhang gemacht das ist praktisch eine "Mehlschwitze" oder auch als "Roux" bekannt und macht den Teig herrlich soft und fluffig.
Gemacht so: Ich habe amerikanische Maße genommen, wie Cup und Tbsp. usw. und mit einer Digitalwaage die Mengen festgehalten:
Für den Tangzhong:
42 gr. Wasser
62 gr. Vollmilch
35 gr. Emmermehl Type 1300




Diese Zutaten in einem Mixer aufgemixt und in  einem kleinen beschichteten Pfännchen, bei mittlerer Hitze, unter rühren fest werden lassen bis sich an den Seiten Fäden bilden und die Masse einen schönen Glanz hat. Kurz zur Seite stellen und weiter mit dem Hauptteig.

Zutaten:
170 gr. Vollmilch, davon 30 ml mit
 11 gr. frisch Hefe vermischt, 
            die restl.140 ml warm gemacht (50 C°)
85 gr. Süßrahmbutter habe ich mit der Milch zusammen warm gemacht und gewartet bis sie                            geschmolzen ist, die Masse hatte dann noch eine Restwärme von 50°C.
500 gr. Emmer Mehl Type 1300
10 gr. feines Meersalz mit dem Mehl vermischt
2  Bio Eier -M-
20 gr. Milchpulver, habe ich unter die Milch gerührt

In einer großen Rührschüssel (bei mir KitchenAid) mit Flachrührer den "Tangzhong" noch lauwarm unter rühren die 2  Eier nach und nach dazu gegeben und glatt gerührt. 













Dazu das Milch-Milchpulver-Butter gemisch, verrühren, das Mehl-Meersalz-Gemisch unter rühren dazu geben, langsam rühren und dann wenn verbunden schnell kneten bis der Teig glatt ist, ca. 2 Minuten.
Den Teig abdecken und in der warmen Küche
90 Minuten gehen lassen.
Der Teig geht nicht sehr hoch auf aber man merkt er ist weich und fluffig.

Mit geölten Fingern, den Teig auf ein Backbrett
gegeben, geteilt und 2 Streifen mit ca.20x40 cm
ausgerollt. das ging ganz ohne zusätzliches Mehl.





Zutaten Zimtzucker:
100 gr. Rohrohrzucker grob
1 geh. TL Cexlon Zimt gemahlen
Vermischen und verteilen.
1. Hälfte













2. Hälfte mit Zimt-Zucker und Schokolade-Kugel- und Streusel (Restverwertung) bestreut
und gerollt.














Mit dem Rohrzucker-Zimt-Gemisch halbiert,
auf dem Teig verteilt und dann aufgerollt.
4 cm Stücke mit dem Teigschaber abgestochen
und ein eine gefettet Form (44x30 cm) mit etwas Zwischenraum gesetzt.

Abgedeckt 1 Stunde, in der warmen Küche, gehen lassen.








Backen in vorgeheizten Backofen, bei 180°, Ober-Unterhitze, 2 Schiene von unten, 25 Minuten backen, Innentemperatur sollte 86°C sein.

Die Glasur vorbereiten:
Ich habe nur die Hälfte des angegebenen Puderzuckers genommen.
So gemacht.
110 gr. Rohrohrpuderzucker mit 20 ml erwärmter Sahne 1TL Vanilleextrakt (Flüssig) und dem Mixstab aufgemixt.
Auf die noch warmen Zimtschnecken, sofort nach Herausnahme aus dem Backofen, verteilen.
Die Zimtschnecken schmecken lauwarm himmlisch, aber auch wenn sie abgekühlt sind und am nächsten Tag, wenn noch übrig, super.




Alle die dabei waren:

Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
Ilka von Die Welt der kleinen Dinge
Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
Annkathrin von Kochblog Action
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Kathrin N. von Kathrins Home
Birgit von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Katrin von Summsis Hobbyküche
Sandra von morelivingpure
Anna von tierliebe
Karin von Food for Angels and Devils
Heidi von Esst Mehr Kuchen
Isabelle von Isa's Kitchen
Lisa von BrotKrumenGestoeber 

Auf Facebook unter #Synchronbacken und auf #Instagram

Es war mir eine große Freude bei Euch mitzumachen. Danke an Zorra und Sandra, habt Ihr wieder super ausgesucht und organisiert.
Tschüß bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt #Synchronbacken und was ?? Ich freue mich schon.

Liebe Grüße
Ingrid

Freitag, 17. März 2017

#wirrettenwaszurettenist und "Egg Benedict" mit Homade Englisch Muffins

Heute wird gerettet und  das zu einem besonderen Anlass, denn #wirrettenwaszurettenist feiert Geburtstag, den 3ten und aus diesem Grund wird heute zum Geburtstagsbrunch was mitgebracht.
Bei mir ist es "Egg Benedict" mit selbst gemachter "Sauce Hollandaise" und das wichtigste sind die "English Muffins" die sind auch selbstgemacht und nicht aus dem Regal, wo sie auch Toasties genannt werden, das wäre was so als Retterin in Aktion und was fertiges aus dem Regal nehmen, wobei ja schon die Sauce Hollandaise auch nicht gerade die Einfachste ist und gerne mal aus der Packung genommen wird, nicht bei uns, sie gehört unbedingt dazu beim "Egg Benedict" und wird auch ganz schnell und einfach gemacht. Wobei es viele Möglichkeiten gibt wie  auch hier bei Jamie Oliver.

Brunch und "Egg Benedict" ist bei uns seit nunmehr 20 Jahren ein fester Bestandteil und ich habe es tatsächlich noch nicht gebloggt aber hier die liebe Susi von Prostmahlzeit als "Florentine" mit Spinat.
Ich variiere auch mit der Zusammenstellung mal mit angröstetem Bacon oder wie hier mit Lachs und auch gerne mal mit Spinat als Florentine.
Wie schön für heute den Geburtstagsbrunch von #wirrettenwaszurettenist gab es mal so zwischendurch einen Brunch in der Woche, was sonst eigentlich nur am Sonntag oder Feiertag so üblich ist.
Was gibt es da für schöne Erinnerungen an Florida und die lieben Freunde und diese üppigen Tafeln mit allem was für den Brunch so üblich ist und meist war es eine köstlich Völlerei, besonders die Süßen Sachen noch anschließen und Champagner noch dazu, all das haben wir hier zu Hause nicht einführt mit ein paar kleinen Abweichungen aber Egg-Benedict ist einfach immer wieder gut und heute hier mit selbstgemachten "English Muffins" und einer einfachen Sauce Hollanadaise.

Rezept English Muffins nach Thomas Keller aus dem Buch "Bouchon Bakery" mit Abweichungen z.b. Dinkelmehl und  Lievito Madre mit Vollkorndinkel angesetzt.  Rezepte Lievito Madre hier bei Valessa und beim Brotdoc  an diese Anleitungen habe ich mich gehalten und mache einen aus Vollkorndinkelmehl.

Zutaten für die English Muffins:

310 gr. Dinkelmehl fein Type 630 +evtl. zum Ausarbeiten, ich habe nichts genommen nur die Hände                                                                                               geölt mit Sonnenblumenöl
  25 gr. Rohrzucker
  15 gr. frisch Bio-Hefe 20 ml Milch zum anrühren
    3 gr. Meersalz
220 gr. Lievito Madre (leicht flüssig)
200  ml Bio Vollmilch war 50°C
  30  ml Bio Sonnenblumenöl
  30 gr. Maismehl fein (das ist besonders fein für außen zum Ausbacken der Muffins)

Machen:

Bei mir mit der KitchenAid und dem Flachrührer.
Mehl in die Schüßel, den Rohrzucker, Meersalz vermischen, den Lievito Madre, die angerührte Hefe und weiterrühren und dazu die erwärmte Milch, vorher mit dem Öl Gemisch und das so lange rühren bis es einen weichen Teig gibt, der sich beim Rühren ca. 2 Minuten dann vom Rand löst. Diesen 1 Stunde, abgedeckt in der Küche stehen lassen.
Nach 1 Stunde den weichen Teig auf ein bemehltes Backbrett geben, am besten mit einem Teigschaber. mit geölten Fingen strechen und kurz falten, vorsicht es ist ein weicher Teig.
Dann Teigstücke verteilen, bei mir 11 Stück  ca. 80 gr.  diese mit etwas Mehl rundwirken mit Maismehl bestreuen und auf ein mit Maismehl bestreutes Blech geben, nochmal 1/2 Stunde gehen lassen.



Eine große Pfanne( ich fand eine Keramikbeschichtete super) auf mittlerer Hitze (Bei mir 5) gut aufheizen mit ein ganz wenig Butter vorher ausreiben, man sollte es kaum sehen und dann nach und nach  die English Muffins ausbacken. Zuerst eine Seite ca. 2-3 Minuten bis sie leicht braun sind und dann wenden auf  die andere Seite. Die Muffins bekommen auf diese Weise ihre Form. Ich gebe sie während des Ausbackens nochmal in den Backofen bei 180°C und lasse sie dann noch mal 5 Minuten nachbacken immer im Wechsel  mit den Pfannen gebackenen. Wenn alle durch sind dann auf ein Gitter zusammen setzen und nach und nach mit einer Gabel rundum einstechen und teilen und fertig machen für  "Egg Benedict" oder einfach nur so lassen für andere Ideen, aufbewahrt werden sie bei mir geteilt und in einer Folie können dann prima aufgetoastet werden, somit auch am Vortag für den Brunch zubereitet werden. Auch einfrieren und auftoasten ist prima.

Für die  Sauce Hollandaise habe ich genommen:

2 Eigelb von frischen Bio Eiern Größe -M-
1 EL frischen  Zitronensaft
2 EL ml heißes Wasser
140 gr. Bio Süßrahmbutter
1 gute Prise Meersalz
1 gute Prise Piment d'Espelette

Gemacht mit dem Stabmixer in einem Milchtopf so:
Zitronen Saft und Wasser mischen im Milchtopf, dann die separat in der Pfanne erhitze Butter nur so bis sie goldgelb und gerade flüssig und leicht anfängt zu sprudeln.
Die Eier voher gemixt, zu dem Wasser Zitronensaftgemisch geben auf  ganz kleiner Flamme, dann unter mixen die heiße Butter dazu gegeben, bis es eine fein cremige Masse ist. Mit Salz und Piment abgeschmeckt und fertig. Die Sauce hält im Kühlschrank 1 Tag. Ich mache sie aber gleich morgens für den Brunch frisch.(Hier ein Beispiel wie es auch geht)


Die Eier bei mir zusammen in einer Wasserschale mit einzelnen Töpfchen, die mit Butter ausgestrichen sind im Backofen gemacht. Eigentlich sollen es pochierte Eier sein, uns schmecken die Eier in Topf besser dazu denn meist haben die pochierten Eier einen Essiggeschmack finden wir.






Egg-Benedict zusammenstellen.
1 Hälfte English-Muffin mit einem Löffel Hollandaise, dann eine Scheibe Schinken oder wie hier Räucherlachs, danach ein pochiertes Ei, was bei mir in Serie in einzelen Töpfchen im Backofen gemachte Eier sind, und zum Schluß nochmal 2 Löffel Hollandaise etwas Schnittlauch oder anderes Grün und nur noch genießen.


Alle Retter/innen, unbedingt reinschauen und sehen was es gibt:

1x umrühren bitte aka kochtopf: Joghurt-Brötchen mit Sauerteig
Anna Antonia: Sticky Buns
Aus meinem Kochtopf: Klein und lecker: Zimtschnecken mit Apfel - Rezept und Tipps
Barbaras Spielweise: Bananen-Zimt-Waffeln
Bonjour Alsace: Eiweissbrot
Brittas Kochbuch: Pastéis de Nata - Portugiesische Puddingtörtchen
Brotwein: Schnelle Sonntagsbrötchen mit über-Nacht-Gare
Cuisine Violette: Bananen-Pancakes
Dynamite Cakes: Vegane Apfelmuffins ohne Soja
Fliederbaum (kein FB): Grüne Tartelettes
German Abendbrot: Sandwich mit Lachs, Gurke und Remoulade
giftigeblonde: Nussschneckchen
Katha kocht!: Gebeizter Saibling auf Apfelsalat mit Salicorne
kebo homing: Germkipferl
Kochen mit Herzchen: Häppchen in Pink
LanisLeckerEcke: Bärlauchpesto und Monkeybread zum Geburtstag
lieberlecker: Brownie Ostereier
Mädel vom Land: Vollkorncroissants
Münchner Küche: Obazda
Obers triftt Sahne: Sandwichtorte mit Frischkäse
our food creations: Gefüllte Eier und Kartoffel-Baguette
Pane-Bistecca: Schweizer Weggli
Paprika meets Kardamom: Wir retten das Brunch - Rosa Rote Bete-Heringssalat
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau: Geburtstagsbrunch
Schönes + Leben: wirrettenwaszurettenist:ZitronenrührkuchenmitMohnundLemoncurd
Summsis Hobbyküche: Focaccia zum Brunch
The Apricot Lady: Bagel zum Geburtstagsbrunch der Rettungsgruppe
Unser Meating: Geburtstagsbruch mit Graved Lachs

Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite  und Instagram die Lieben die immer wieder die Seiten  neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen und sie alle einbinden, DANKE.
Liebe Grüße
Ingrid



Dienstag, 31. Januar 2017

Gugelhupf mit Berberitzen für den letzten BBD#86

Die liebe Zorra vom Kochtopf (1x umrühren) veranstaltet zum letzten Mal den Bread Baking DAY, kurz BBD, nach 86 mal soll Schluß sein. Was für eine Zeit und was für viele schöne BBD's mit tollen Rezepten, die man natürlich bei Zorra im Blog nachlesen und nachmachen kann.
Zum letzten Mal ist Hefe-Gugelhupf gewünscht. Mitmachen war klar, aber was für einen Gugelhupf, da habe ich lange überlegt und probiert, ja probiert ein neues Rezept mit Vollkorn. Ich komme einfach mit den großen Gugelhupf-Backformen (3 verschiedene!) nicht so klar oder die machen nicht was ich will. Da haben viele Tricks und Kniffe nicht geholfen bei 2 versuchen, aber der 3. hat geklappt und hier ist das Ergebnis:



Was zwar ziemlich dunkel ist, aber das soll so, 1. ist der Gugelhupf mit Vollkorn, genauerer mit selbst gemahlenem Emmer gemacht und mit der über Nacht Gare wird der Teig schon ziemlich dunkel. Gut gebacken muss er auch werden. Schmecken tut er so gebacken, dass ist Hauptsache fanden meine Genießer.



Bei einigen Recherchen  in Sachen Gugelhupf habe ich mal gelesen das er hell sein sollte, nur das ist bei Vollkorn nicht so machbar, vielleicht mit Kamut, dass wäre noch mal einen Versuch wert, aber dieser hier mit Emmer ist dunkel und gut und der  wird jetzt  in das Backprogramm bei mir aufgenommen.
Tja, gelungen und auch ein feines Rezept für  Kougelhopf   hier, das hatte ich bisher als einziges immer hinbekommen, aber mit feinem Mehl gebacken, was ich jetzt so nach und nach ändern möchte mit mehr Vollkorn und selbst gemahlen.
Nachfolgend das Rezept zum #BBD#84 für den Emmer-Vollkorn-Gugelhupf mit Berberitzen, die einen feinen säuerlichen Geschmack haben und sich wunderbar in den Emmer-Vollkorn-Teig einfügen.

Zutaten: Für einen Gugelhupf (2 l Form)
Vorteig:
50 gr. frisch gemahlens Emmermehl
100 ml Wasser warm 35°C
3 gr. Hefe frisch

Das alles habe verrührt und12 Stunden abgedeckt, stehen gelassen.

Für den Hauptteig:
Vorteig 153 gr.
30 ml Sahne mit
5 gr. frisch Hefe verrührt.
350 gr. frisch und fein gemahlener Emmer
50 gr. fein gemahlene Mandeln
80 gr. Butter flüssig gemacht
100 ml Sahne dazu und erwärmt auf 60°C
60 gr. Rohrohzucker
1 EL Vanilleextrakt
2 große Bio-Eier
40 gr. Berberitzen, getrocknete (gewaschen und leicht feucht zu dem Teig gegeben)
30 gr. Butter für die Form

Dieser wurde über Nacht abgedeckt in der gut gebutterten Form kühl gestellt gehen gelassen.
Machen:

Emmer-Vollkorn-Mehl mit der warmen Flüssigkeit von Butter und Sahne, mit dem Rohrzucker verrühren, 10 Minuten, abgedeckt ziehen lassen. Auf die noch warme Mehlmasse, Vanilleextrakt, Vorteig und frisch Sahne mit Hefe verrührt, die 2 aufgeschlagen Eier, alles mit dem Flachrührer  3 Minuten zu einer glatten Masse verrührt. Die gewaschenen und abgetropften Berberitzen unter den Teig rühren nochmals 2 Minuten.  Die Teigmasse in eine kühle Form, mit der Butter gut eingefettet, den Teig vorsichtig verteilen, so das oben am Rand noch Butter ist und alles in einem kühlen Raum, abgedeckt,  über Nacht mindesten 8 Stunden oder mehr gehen lassen. Geht nicht sehr viel aber die Form sollte nur halb befüllt sein.
Am nächsten Tag die Form mit dem Teig  in den auf 220°C, O-U-Hitze vorgeheizten Backofen auf unterste Schiene Stellen und 20 Minuten backen, danach auf 200°C nochmal 15 Minuten, evtl. abgedeckt, fertig backen, beim Klopfen sollte er hohl klingen, dann ist der Gugelhupf fertig. In der Form ca. 10 Minuten abkühlen lassen in der warmen Küche, dann auf eine Tortenplatte stürzen und mit Vanille-Puderzucker bestreuen, nach Geschmack.
Frisch ein Genuss, aber auch am nächsten Tag noch sehr gut.
Für den:

Bread Baking Day #86 - Gugelhupf



Liebe Grüße
Ingrid

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