Samstag, 31. August 2013

Lunch-Cake "August & Basilikum" mit Tomaten, Käse und Rhön-Salami

"Basilikum" das Thema im August im Gärtner-Blog, zum letzten Tag im August hier mein Beitrag:
Lunch-Cake oder auch ein kleiner herzhafter "Cake". Picknick, Abendbrot, für die Lunch-Box ++. Viele Möglichkeiten und genauso so viele Möglichkeiten für den Inhalt, geht mit und ohne Wurst, das sind andere Rezept die noch kommen. Hier heute für die "Mittagstischler" zum Mitnehmen "außer Haus",  mit Rhön-Salami, einer herzhaften Salami mit Bio-Zutaten, dann Allgäuer-Bio-Käse, eigenen Tomaten und viel Basilikum.Garten-Koch-Event August 2013: Basilikum [30.08.2013]

Diese Art "Cakes" backe ich schon seit einigen Jahren immer wieder sehr gerne.
Das Rezept geht auch gut in Muffin-Förmchen zu backen und dann als kleine Portionen zum Apéro.
Das Backen eines kleinen herzhaften Cakes,  dass habe ich aus dem Buch von "Sophie Dudemaine", vor Jahren  entdeckt, sofort angetan, als "Blitzkauf " erstanden, nie bedauert und immer noch gerne reingeschaut und inspiriert oder glatt nach gebacken. Da sind auch süße Cakes darin enthalten. 
Hier noch ein Artikel, wo ich seiner Zeit neugierig geworden bin.
Die Mengen für diese Cakes sind prima und gerade für 4-8 Personen, je nach Anlass, super. Eine kleine Form "22x12cm", aus hellem Blech, zum Backen ist ideal. Die Zutaten zum Original Rezept ändere ich immer ein wenig, das sieht dann heute so aus:



Zu diesem Cake habe ich noch einen Pfirsich-Tomaten-Salat mit Basilikum-Dressing gemacht.
2x Basilikum heute hier:  1x getrocknet im Cake, was ich übrigens sehr gerne nehme, getrocknetes Basilikum, dieser frische pfeffrige Geschmack, wenn es frisch getrocknet und gut verschlossen, kühl aufbewahrt wird, ist das sehr gut. 
Frisches Basilikum im Pfirsich-Dressing.
Den Salat habe ich mit 4 großen frisch geernteten Tomaten, 1 1/2  aromatischen Pfirsichen gemacht und einer Tasse Basilikum- Blätter frisch, die in das Dressing kamen und das ging so:
Basilikum mit 50 ml guten Öl (Walnuss/Weizenkeim/Gemisch) fein pürieren, Stabmixer, dann 1 TL milde Soja-Sauce, 1 TL Agaven-Sirup, 1 TL fein geriebener Ingwer, 1 EL frisch Zitronensaft, und einen 1/2 Pfirsich.
Evtl. mit Fleur de Sel abschmecken, je nach Verwendung von der Soja-Sauce, fein mixen. Das über die geschnitten Tomaten und Pfirsiche verteilen und 10 Minuten ziehen lassen, mit Basilikum garnieren, was man mitessen sollte und fertig. Tja und wurden die Portionen  verpackt.  Der Salat schmeckt auch noch nach Stunden, etwas gekühlt, ganz super.

Garten-Koch-Event August 2013: Basilikum [30.08.2013]





Freitag, 30. August 2013

Shortbread zum 2ten "Mohn und Zitrone"

Nachgebacken: "Shortbread" diese köstlichen kleinen Rechtecke, die wie süßer Sand auf der Zuge zergehen, hier noch ein wenig mehr, mit fein gemahlenem Mohn und  feiner geriebener Zitronenschale.  Nach einem Rezept aus der täglichen Küchengötter-Empfehlung.
Es wird ja auch Zeit, dass  ich hier endlich mal ein Rezept von "Nicky", aus ihrem Buch "Sweets", verblogge.  So viele Ihrer köstlichen Rezepte, meistens aus ihren mittlerweile 3 Büchern nachgekocht und gebacken.
Tja und heute hier, auch gesehen bei Küchengötter, da muss ich gleich noch was Schreiben, damit man dort Bescheid weis, dass ich "Shortbread" gebacken habe und nicht nur so blabla.
Ganz nebenbei, der junge "Angler" brauchte unbedingt Nervennahrung zum Sportfischen, da kamen die gerade richtig  an :-).
So und nun kann ich heute wieder backen das wäre dann zum 3ten mal diesen Monat  "Cookies" mit Namen "Shortbread".
Aber erst einmal hier Bilder und  das Rezept, das ich etwas verändert habe, den Mohn (zarter, frisch gemahlener Graumohn) und den Zitronenabrieb habe ich zusammen genommen auf die Gesamtmenge und nicht halb und halb, die Menge wurde etwas erhöht. Gebacken dann bei O-U-Hitze 160°C,  im Original Heißluft 140°C. Die Zutaten reichen genau für 1 Ofen-Blech (60cm), das Blech etwas buttern, ich habe ein helles (Alu-Backblech) genommen, die Backeigenschaften sind anders, sonst sind meist die "Cookies" bei dunklen Blechen etwas dunkler unten, auch beim Backpapier. Und hier endlich das Rezept:





Danke an  www.Küchengötter.de, das war ein guter Tipp des Tages gestern.

Allen ein schönes Wochenende!





Donnerstag, 29. August 2013

ABC der Natur : "G" wie Ginkgo

Ein Freude für mich heute bei Jutta mitzumachen, der Buchstaben "G" 


 wie "Ginkgo biloba".

Der "Ginkgo" ein faszinierender Baum, die Blätter, ein GRÜN im Frühjahr/Sommer und  ein "GOLD im Herbst,  einzigartig und wunderschön.




Genauso einzigartig sind seine guten Eigenschaften und  für den "Genuss" gibt es  auch einiges.  


Dieser Baum, er ist jetzt in unserem Garten 5 m hoch, fast filigran die Äste, das Sonnenlicht spiegelt sich wunderbar in diesem GRÜN der Blätter.
Immer wieder eine Freude diesen Baum an zu sehen und wachsen zu sehen, dass geht sehr langsam, wir haben ihn jetzt seit 15 Jahren, zuerst hatte er die Größe eines Bonsai,
Jahr für Jahr wächst er sehr schön und gleichmäßig proportioniert. Leider habe ich kein gutes Foto vom ganzen Baum, bekomme auch keins zustande, zuviel drumherum. Aber die einzigartigen Blätter, die Spitze heute morgen fotografiert, den Nutzen und ein paar bearbeitete Bilder, die möchte ich hier aufzeigen.


Wichtig ist mir, in meinem Blog, für das "ABC der Natur" aus der Natur das auf zu zeigen:
Was im unserem Garten wächst, drumherum zu beobachten ist, gut für die Gesundheit ist,  in der Küche weiter verarbeitet werden kann und ein wenig mit der Bildbearbeitung zu experimentieren, mit den Bildern aus der Natur.

Ginkgo für die Gesundheit: In jeder "Apotheke" und in jedem "Drugstore" sieht man schon von weitem den Namen auf vielen Verpackungen in der Auslage.
In der Naturheilkunde hier  sehr gut beschrieben.
Ich trockne die Blätter für Tee. 
In der Küche habe ich ein Rezept von
"Heinz Winkler" ausprobiert,  ein "Gelee" für ein Dessert, Rezept folgt.
Das Rezept möchte ich gerne probieren, aber mit eigenem Ginkgo-Gelee.

Ja und bald  bekommen wir diesen Anblick



Nachfolgend  noch ein paar Links von Blogs in Sachen "Ginkgo":














Montag, 26. August 2013

Bulgur-Bohnen-Tomaten-Salat mit Aprikosen-Minz-Dressing und Shrimps

Ein lauwarmer Salat und Shrimps, etwas fruchtiges wie diese Aprikosen aus Frankreich, die mich letzte Woche wieder nicht haben vorbeigehen lassen.  Es sind aber auch gute Aprikosen und so ein Hefeteig, Schmand und die Aprikosen und dann einen Kuchen gebacken, wie lecker, der kommt später.

 Hier der Salat und das Mittagessen, das Dressing aus den Aprikosen mit der Minze und anderen Kräutern ist auch so gut und überhaupt so ein Bulgur-Salat und Bohnen und frische eigene Tomaten mit einem fruchtigen Dressing, ganz wunderbar. Für die noch etwas WARMES dazu haben möchten, dass sind die Herren "Mittagstischler" gab es Shrimps in Soja-Ingwer-Sauce. Shrimps & Co, was es davon in guter Qualität gab, mochten wir immer alle sehr gerne, na ja ich vertrage sie nicht mehr so gut,  das ist nicht der Grund warum weniger,  der liegt in der Beschaffung guter Meeresfrüchte. Klar es gibt sie in Hülle und Fülle,  in jedem Kühlregal, gefroren, auch Bio. Für meinen Geschmack etwas zuviel Ware, wer braucht schon ständig Meeresfrüchte?! 
Bei uns ist es eine Ausnahme, es gibt gute Gründe sie nicht zu kaufen.
 Massenware,  von  Nachhaltigkeit  kaum die Rede, geschweige denn man liest von Änderungen ganz zu schweigen von guten Ergebnissen.
Schlimm ist das,  wird viel zuviel zusammen gepanscht, falsch deklariert, wie z.B. hier beschrieben.
Gesehen und gelesen in den Berichten (s.u.) über Shrimp und Co. aus der Vergangenheit, wenig hat sich geändert. 
Ich als Verbraucher werde lieber verzichten  auf Shrimp und Co. damit die Nachfrage nicht noch gesteigert wird, das habe ich mir heute wieder zu Herzen genommen.
Es wird die Ausnahme sein das ich ein Rezept mit Shrimps veröffentliche, geschweige dann welche kaufe, was wiederum schade ist, denn Ausnahmsweise sollte es möglich sein  köstliche Meeresfrüchte ohne jeglichen Beigeschmack zu genießen.
Es ist eine Herausforderung, woher ordentliche Ware beziehen. Also hier habe ich von einem Freund Ware aus dem "Frische Handel" mitgebracht bekommen, "Eismeer" und nachhaltig.
Es bleibt dabei : Eine der Ausnahmen auf unserem Teller.

Also der Focus sollte bei diesem Rezept auf dem Bulgur-Bohnen-Tomaten-Salat liegen, der bestimmt auch ohne Shrimps und Co. in meiner Küche gemacht wird und meine Mittagstischler, wenn sie dann noch etwas fleischiges haben möchten, ein paar gute Schinkenstreifen vom Bio-Schwein des Bauernhofes aus der Umgebung dazu bekommen.

Und so gemacht:
120 gr. Bio-Bulgur, grob nach Packungsanweisung quellen lassen. Bulgur ist sehr verschieden in der Stärke, ich hatte welchen aus dem Naturkostladen, im türkischen Geschäft ist er etwas feiner, deshalb nach Packungsanweisung quellen.
4 aromatische Tomaten, geputzt, geachtelt und mit etwas flüssigem Sirup und GW-Meersalz bestreut, ziehen lassen.
Die Bohnen geputzt, 5 blanchiert,  ganze Bohnen dann mit  Butter, 2 Knoblauchzehen, frischem Bohnenkraut und GW-Meersalz noch mal 10 Minuten gedünstet.
Die Shrimps mit Butter, Knoblauch, Chili, 1 EL Soja-Sauce (natürl.gebraut)) kurz angebraten umgerührt und ziehen lassen, darüber frische grüne Schalotten gestreut.

Das Dressing:
3 grüne Schalotten mit grün, fein geschnitten, 10 große Blätter einer Apfelminze, 2 EL Petersilie fein geschnitten, 1 milde Chili, rot, fein gewürfelt ohne Kerne, 1 Stück Ingwer, frisch,  fein geraspelt, Saft einer Limone, 2 EL Walnuss-Öl, 2 frische Aprikosen ohne Kern, 1 TL Agaven-Sirup, 1 TL GW-Meersalz. 
Alle Zutaten für das Dressing habe ich im Mixer dann noch einmal grob püriert, zuerst die Aprikosen und dann die Kräuter und Gewürze und abgeschmeckt, evtl. etwas Sirup oder Fleur de Sel.

Den Salat angemacht: 
Den lauwarmen Bulgur, dann die lauwarmen Bohnen, die kalten Tomaten, 2/3 des Dressings darüber und gut vermischt, die Shrimps drumherum, noch frische Aprikosen-Schnitze  und den Rest vom Dressing dazu dekoriert. Guten Appetit.











Schon 1998 ein guter Bericht http://www.schrotundkorn.de/1998/sk9804o5.htm
und wer denkt so alt der Bericht, wie ich vor ein paar Wochen im Fernsehen zufällig den Herrn "Rach" gesehen habe,  wie er Zucht-Betriebe aufgesucht hat, da hat sich nicht viel geändert.


Samstag, 24. August 2013

Pekan-Kekse auch "Shortbread-Pecan-Cookies"

Cookies, Kekse diese kleinen Teilchen gehen immer, immer lecker zu Kaffee oder Tee, schnell gemacht. Diese mit Pekannüssen, meine kleinen Favoriten in Sachen Nuss, die jetzt in einem Geschäft entdeckt habe uns öfter kaufen könnte/kann :).
Wer jetzt sagt, das alles hört sich doch sehr nach Winter und Adventszeit an, aber nein, wir haben noch Sommer, wenn es auch schon leicht herbstlich aussieht in der Natur,  aber die Sonne lachte gestern  und zum auf der Terrasse sitzen und genießen so ein Keks "YES".  Außerdem war ich richtig auf dem MACHEN-Trip als ich bei Sandra von " from-snuggs-kitchen"  wieder Cookies im Blog gesehen hatte und das hat mir so was von in den Fingern gekribbelt. Na ja und hier nun meine kleinen Teilchen und weg sind sie.
Vielleicht habe ich beim nächsten Backen dann Mohn und werde diese Kekse  backen.
 Das Rezept für die "Shortbread-Pecan-Cookies" habe ich bei Food & Wine entdeckt und adaptiert,  das Rezept stammt von "Karen DeMasco"

Nicht nur das ich ein großer Fan von "Pecans" bin nein auch "Shortbread" überhaupt immer gerne genommen bei uns, bei diesen hier noch der  Demerara-Zucker-Rand und trotzdem nicht zu süß.
Und so gemacht:




Dienstag, 20. August 2013

"Kharperti Kufta" oder Kibbeh gefüllt in Tomatensauce

 "Kharperti Kufta"-




heute war ich wieder in der orientalischen Küche unterwegs, was ich sehr gerne mache, die Gewürze, die Machart und die Aromen faszinieren mich und  erst meine "Mittagstischler".
Fleisch und so in einer Art "Bällchen" das mögen sie, egal wie ich sie nenne oder sie genannt werden, wie hier: "Kharperti Kufta"-, Hauptsache genügend da und die Beilagen und der Geschmack stimmt und welches Fleisch ich verwende. 
Nicht das es bestimmte Vorlieben gibt, wie nur Rind, nee,  das Fleisch muss aus ordentlicher Zucht kommen und ich muss und mache es sowieso gerne, das Fleisch selbst durch den Fleischwolf drehen, nennt man das jetzt "wolfen", keine Ahnung, also alles selbstgemacht ab dem Kauf des Fleisches, hier ist es Lammhüfte. Wenn wir ein ganzes Tier, zerlegt kaufen, dann mache ich Hackfleisch aus den Abschnitten, aber hier habe das Fleisch einzeln gekauft beim Metzger meines Vertrauens.
Das Rezept kommt aus dem Buch "Zauber der orientalischen Küche" was ich schon länger habe und daraus gerne koche, zwar auch viele Anregungen suche und dann wieder FreeStyle was koche. Hier aber heute nur ein paar Kleinigkeiten ausgetauscht habe,  mit frischen Kräutern, etwas Ingwer und frischer Chili, ja die 1.Chili aus meinem GWH und sonst nach Buch.
So eine Rezension schreibe hier ich nicht, nur so viel: Das Buch ist toll gemacht und hat 130 sehr ausgesuchte Rezepte, mit vielen schönen Aufnahmen zu den Rezepten, man möchte gleich in das Bild fassen so toll sind die Teller fotografiert, ist handlich und übersichtlich, gute Mengenangaben, das ist mir alles wichtig, sonst ist das hier nur ein Hinweis.
Kibbeh ist Fleisch mit Bulgur vermischt zu einem Teig, gemischt und geformt, gerne gegrillt oder auch nur frittiert.  Hier in diesem Rezept  wird im Kern oder der Mitte eine Fleischkugel versteckt, wird dann zu "Kufta" und  in Tomatensauce gegart,  was dann wieder "Kharperti Kufta" genannt wird. Kharpert ist der armenische Name von Harput einer türkischen Stadt mit viel Geschichte.
Und jetzt zum Rezept: (So kann Hackfleisch mit Tomatensoße mal anders sein)

für 4 Personen

Für den Kibbeh-Teig:
225 gr. Hackfleisch vom Lamm/Schaf
125 gr. Bulgur feingeschrotet ich hatte nur groben und habe vorgedämpft.
1 kleine Zwiebel bei mir Schalotte
1/2 Chili feingewürfelt
1/2 Tl schwarzer Peffer frisch aus der Mühle
1 TL Piment (auch bei mir frisch gemahlen)
11/2 TL GW-Meersalz
1 Eidotter (hält das Ganze besser zusammen)

weiter für "Kharperti Kufta" mit Tomaten-Sauce

weitere 225 gr. Hackfleisch s.o. habe dann 450 gr. zusammen durch den Fleischwolf gedreht.

2 EL Ghee (Butterschmalz)
1 große Zwiebel
2 EL grüner Pfeffer, eingelegt, habe nur 1 EL genommen und die Körner zermahlen
1/2 TL Basilkum gemahlen. 2 EL Petersilie (frisch und klein geschnitten)
1 TL GW-Meersalz,
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Zimt
3 EL gehackte Walnüsse (gemahlen)

für die Tomaten-Sauce:

habe ich 500 gr. frische,  gemischte, eigene Tomaten genommen, alternativ würde ich zu einer Flasche "Passata" raten im
(Original = 3 EL Tomatenmark und 1,8 l Brühe.)
1/2 l Gemüsebrühe
2 EL frische Apfelminze nur die Blätter fein geschnitten
1 TL geriebener Ingwer
1/2 Chili feingewürfelt
1 EL Zucker
1 1/2 TL GW-Meersalz

Machen:
Den Bulgur,  ich habe Bio-Bulgur grob genommen,  vorbereitet, kalt gewaschen, abtropfen lassen, mit heißem Wasser übergossen und bei kleiner Flamme 10 Minuten quellen lassen. Ausgebreitet, damit er abkühlt.

Das Hackfleisch durch den Fleischwolf gedreht, feine Scheibe,  die Hälfte für die "Kufta" abgewogen,  außerdem die Zwiebel für den Kibbeh-Teig, mit durch den Fleischwolf. 

Das Hackfleisch für die "Kufta", in einem hohe Gusstopf mit dem Butterschmalz gut angebraten, gut gewürzt, die gewürfelten Zwiebeln mit angebraten,  mit den restlichen Zutaten vermischt, zur Seite gestellt, mit einem Löffel einzelne Portionen auf einem Brett oder Teller gemacht damit die Füllung abkühlt und zu Bällchen geformt werden kann.
Den Bratensatz  im Topf (deshalb hoher Gusstopf) mit der Brühe abgelöscht, dann die geputzten und geviertelten Tomaten dazu, den Zucker, Ingwer und Chili, alles 10 Minuten gut kochen lassen, die Tomaten püriert und weiter kochen lassen bei mittlerer Temperatur.

Das Hackfleisch für den "Kibbeh-Teig" mit den restlichen Zutaten vermischt zum Schluß der abgekühlte Bulgur darunter und das aufgeschlagene Ei. Es soll ein gut verbundener Teig sein.

Mit eine EL ein gehäufte Menge abnehmen, flach drücken, ca. 9 cm und ein Bällchen von der Kufta-Masse (gebratenes Hackfleisch) in die Mitte geben und dann mit dem Kibbeh Teig verschließen und ovale Formen. 
Es kann auch kleiner gemacht werden, wie es im Orient üblich ist, da wird gerollt und geformt und gequasselt und gemacht in geselliger Runde.
Bei mir mußte es etwas schneller gehen und so waren die " Kharperti Kufta"  so 6x2,5 cm.
Die geformten "Kufta" in die heiße Tomatensauce geben und 15-20 Minuten, bei mittlerer Temperatur ziehen lassen, bis sie hoch kommen wie Klöße, vorsichtig mit einem Schöpflöffel arbeiten.
Die Tomatensauce: Zwischendurch die Minze und den Ingwer feingeschnitten dazugeben.
Serviert habe mit einem Schöpflöffel Tomatensauce, die vorher noch einmal abgeschmeckt wurde, die "Kharperti Kufta".  dazu gab es gedünsteten Lauch, ein Joghurt-Schafskäse Dip und frisches Fladenbrot zum Tunken.
Bleibt Sauce übrig, dann geht die prima mit Pasta am nächsten Tag. 




Sonntag, 18. August 2013

Blüten-Zeit: Lavendel-Salz und mehr

Lavendel

Wir lieben den Duft und den Geschmack von Lavendel-Blüten,  z.B. frische Blüten zu Tomaten (s.u), zu Lammfleisch getrocknete Blüten,  Kekse mit Lavendel-Zucker, Aprikosen-Tarte mit frischen Lavendelblüten, ein cremiges Eis mit frischen Lavendel-Blüten, in Teemischungen, wieder getrocknet, auch getrocknet in meiner  "mediterranen GW-Mischung und GW-Meersalz "mediterran",  alles seit Jahren in meiner Küche nicht mehr wegzudenken, die nicht ausgewechselt wurden durch neuere Ideen oder Geschmäcker.
Zwar ist einiges dazu gekommen aber die genannten "Basics" werden gerne gemacht und sind ein MUSS.


Hier: Diese Woche  reife aromatische Tomaten auf einer feuerfesten Unterlage, mit frischen Blüten, einer späteren Sorte, etwas Rohrzucker und dann 20 Minuten unter den Backofen-Grill, wenden zwischendurch, dass die Blüten nicht verbrennen. Etwas Fleur de Sel,  ein paar Tropfen gutes Oliven-Öl, ein paar Tropfen frische Limone, als Beilage einfach ein Genuß. 

Oh, so eine Reise in die Provence zur Lavendel-Blüte, diesen Wunsch konnte ich mir bisher nicht erfüllen, irgendwie hat es zeitlich nie gepasst. Dabei nehme ich es mir schon seit Jahren vor und plane, erst die Provence, dann zur meiner lieben Freundin nach "Lacanau ocean", einige Weingüter zwischendurch kennen lernen und besuchen, es wird bestimmt  irgendwann klappen, das muss es einfach. 
Nur die Lavendel-Blüte, hier,   in unserem Garten,  wer macht das dann?
Einige Lavendel-Sorten habe ich schon vielen Jahren im Garten angesiedelt, wie
diese  Sorten:
"Lavandula angustifolia" , "Hidecote", "Munstead".

Die machen mehrfach große Freude zuerst zur Blüte, zwar nicht sooo üppig wie auf den Bildern aus der Provence zu sehen, aber immerhin gut duftend, frisch, gerade morgens wenn die Blüten so langsam wachsen.
Getrocknet dann als Gewürz,  in den Schränken, was aber gar nicht so jedermanns/fraus Geschmack ist, da ist die Dosierung wichtig und welche Lavendel-Sorte verwendet wird. Klar, auch nach Geschmack, vorsichtig herantasten oder Mischungen machen.

Diese Woche fand ich es unheimlich schön, die frisch getrockneten Blüten abzurubbeln und meine Vorräte und Mischungen zu machen. Die Hände, der Wohnraum alles hat wunderbar geduftet. Anmerken muss ich,  wir haben durch die verschiedenen Sorten, eine frühe Blüte und eine spätere  Blüte die sind jetzt gerade zum Ernten.
Das mit dem Trocknen ist ganz einfach, ich schneide die Blüten wenn sie langsam am aufgehen sind vor der Mittagsstunde, bei ganz trockenem Wetter, so ca 15 cm mit Stiel ab,  mache kleine Sträuße und trockne ( aufgehängt und Papier darunter, für die abfallenden Blüten) diese an einem luftigen und warmen Ort Schuppen oder Zimmer, wie man es hat. Es geht auch gut in sauberen Kartons kleine Bündel und dann luftig, warm,  trocken, aufgestellt, meist wenn es so heiß ist wie im Juli/August  sind die Blüten in 8 Tagen getrocknet, die fallen dann meist schon ab, klar nicht alle die restlichen müssen gerubbelt werden.
Hier  + hier + hier  beschrieben und hier ein interessanter Artikel.
Die Lavendel-Büsche werden dann auch noch soweit zurück geschnitten, bis noch Blätter am Holz da sind. Diese Abschnitte werden separat getrocknet für den Kamin. Das Zurückschneiden ist wichtig,  sonst werden die Büsche hoch und unten kahl und brechen leicht ab. 
Profi- Rat  über das Anpflanzen von Lavendel bei Renate in Ihrem Geniesser-Garten-Blog. 
Berichte  über Lavendel und sehr schön beschrieben auch hier.

Die Blüten für Küche, Duftkissen, auch mit den Abschnitten vom Rückschnitt, der getrocknet wird, zum Räuchern  für Fisch,  das Heizen im offenen Kamin.
Der gute unterschiedliche Duft aus der gleichen Pflanze  immer wieder angenehm.




Hier mein Lavendel-Salz das  für die Optik ein wenig mit den Blüten der
Kornblumen vermischt wurde.
Die Kornblumen-Blüten sind wunderschön
blau und leider sind die Lavendel-Blüten wenn sie dann getrocknet sind und gemahlen werden nicht mehr so schön
in der Farbe. Geschmacklich sind die Lavendel-Blüten aber prima, die Kornblumen-Blüten sind nur fürs Auge.





Gemacht die getrockneten Blüten mit natürlichem Meersalz vermischt und gemahlen. Menge/Volumen 1/2 und 1/2 und 2 EL Kornblumen-Blüten-Blätter.


Lavendelzucker: Ich nehme Rohrzucker und gebe die getrockneten Blüten  mit dem Zucker (Mischung: 100 gr. Rohrzucker 2 EL Blüten),  in ein sauberes Glas und lasse das Aroma einziehen, dunkel aufbewahren.
Mahle den Zucker  mit den Blüten  für den Gebrauch, auch für Süßspeisen mit ganzen Blüten, je nach Gusto.

Lavendel-Tee: Lavendel-Blüten 1 TL mit 0,25 l, 80°C heißem Wasser übergießen, abdecken  und  10 Minuten ziehen lassen, ein Löffel Honig dazu geben pro Tasse oder nach Gusto und ein abendlicher Schlummertee ist wunderbar entspannend und wohltuend.

Mehr Rezepte später!
Übrigens für den Balkon-Garten ist Lavendel auch ganz prima, nur darauf achten des es Bio-Ware und ungespritzte Pflanzen sind. Und für den Winter etwas Schutz und gießen nicht vergessen.  Auch bei uns gibt es einige Lavendel-Büsche  in Kübeln am Haus,  mit anderen Pflanzen zusammen.






Samstag, 17. August 2013

"Socca" und was darauf (fast) wie bei Yotam Ottolenghi

"Socca"  bekannt in Nizza und herum, dort im Ofen gebacken, ein großer  leckerer Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl. 
Die Küste weiter bis Genua bekannt unter "Farinata" und dann in der Toskana "Cecina".
In Ecken geschnitten,  frisch serviert,   sehr gerne verspeist mit einem Glas Wein, auch zum Frühstück ein Stück  zum Mitnehmen, mit Salz und Pfeffer bestreuen und dann unter südlicher Sonne genießen.
Nicht zu verwechseln mit "Panisse" die gibt es auch,  nur das sind "Fritten" oder frittiert Stäbchen alla "Pommes Frites" aus Kichererbsenmehl.

Hier heute für meine Mittagstischler "Socca" alla Ottolenghi sehr gerne gemacht, mit den eigenen Tomaten und Zwiebeln, dann ähnlich wie eine Pizza serviert, aber einzeln zubereitet und die "Socca" aus der Pfanne und im Ofen warmgehalten.


Das Rezept  kommt aus dem Buch "Plenty", der Originalausgabe, seit einiger Zeit  in der Übersetzung von "Genussvoll vegetarisch" in deutsch zu haben.
Das Buch "Plenty" das ich seit 3 Jahren besitze und schon eine ganze Menge daraus nachgekocht habe, ist nicht nur so in meinem Bücherregal, nee, da schaue ich öfter rein und hole mir Anregungen für Salate und kleine leichte Rezepte und mal was nicht alltägliches, halt immer wieder neu und gut. 

Auch das 1. Buch von Yotam Ottolenghi: "Ottolenghi: The Cookbook" ist toll, super und treffend beschrieben von  Nigel Slater, er schreibt ich zittiere: A simpli wonderful cooking, modern, smart and thoughtfull.   

Die "Socca"  und was darauf: Mit frischen Tomaten aus dem Garten, diesen frischen, jungen,  leicht karamellisierten Zwiebeln, mit mediterranen Kräutern,  auf dem Kichererbsen-Pfannkuchen mit  etwas Crème fraîche.
Ein Wiederholungstäter in meiner Küche und jetzt hier festgehalten.
Adaptiert aus dem Buch "Plenty"und von mir veränderte Mengen für 4 Personen.

Die "Socca" machen (Kichererbsen-Pfannkuchen):
Ich habe 180 gr. Kichererbsenmehl, fein gemahlen, genommen, dann Wasser dazu gegeben ca.330 ml  kühles Wasser in das Mehl eingerührt bis der Teig cremig war. Diesen Teig habe ich dann zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen oder besser das Kichererbsenmehl quellen lassen. Danach habe das Öl  unter gerührt, ein Eiweiß schaumig geschlagen, den Teig mit  einer guten Prise GW-Meersalz und Pfeffer gewürzt, das Eiweiß unter die Teigmasse gehoben/gerührt bis es luftig verbunden war. 
Eine  kleine 18er beschichtete Pfanne mit etwas Öl ausgepinselt und die cremige Kichererbsenmasse ca. 0,5 stark verteilt/ verlaufen lassen, auf mittlerer Hitze 2 Minuten goldbraun gebacken bis die Masse gestockt war und Bläschen erschienen sind,  gewendet von der 2 Seite gebacken, dann in den vorgeheizten Backofen bei 100°C  auf Backpapier gelegt und so 4 Stück gemacht, diese im Backofen dann nochmals zusammen 10 Minuten  zusammen gelassen. 
Vorher hatte  ich die Zwiebeln, geschält in Streifen geschnitten, in einer Pfanne mit etwas Rohrzucker ankaramellisiert mit Thymian, Salbei, Oregano, alles klein geschnitten vermischt, gesalzen mit GW-Meersalz und 10 Minuten gedünstet.

Ja und als 1. die Tomaten gemacht:
400 gr. kleine aromatische Tomaten
1 TL Agaven-Sirup
1/2 TL GW-Meersalz -mediterran-
etwas Thymian, Salbei, Oregano zusätzlich
etwas Piment d'Espelette
1 EL gutes mildes Öl
Die Tomaten auf ein leicht geöltes Backblech platzieren, mit dem Agavensirup beträufeln, die frische Kräuter klein geschnitten darüber verteilen unter dem Backofen-Grill 10 Minuten grillen, reinschauen, wenden nochmals 10 Minuten, dann Salzen und  Piment d'Espelette darüber streuen.
Zur Seite stellen.  Den vorgewärmten Ofen dann auf 100 ° gestellt und die "Socca"
nach und nach gebacken und im Ofen warm gehalten. 

Die Socca aus dem Ofen auf einem vorgewärmten Teller gelegt, zuerst mit einer Schicht "Crème fraîche, bestrichen, die vorher mit einer Prise Zucker und etwas GW-Kräutersalz, wenig verfeinert wurde,  die Zwiebeln darüber verteilt zum Schluß die aromatisch, gegrillten Tomaten.  Wer möchte kann noch ein paar Scheiben gerösteten Bacon dazu oder darunter legen. Ich bevorzuge das Vegetarische, bei den Mittagstischlern, die sehen das nicht immer so.


Bon Appétit.











Freitag, 16. August 2013

Streusel-Coffee-Cakes (fast) wie aus der "Bouchon Bakery"

Streusel-Cake, der muss immer wieder mal sein, sei es mit Obst, mit Nuss, klassisch oder mit etwas Schokolade, ach und mit Zimt oder Kardamom, auch ohne dann aber Vanille.

Es gibt ja so viele schöne Rezepte, ich habe schon einige hier vorgestellt und doch soll es immer wieder mal ein wenig neu sein, der Name bleibt, aber der Inhalt der ist anders, hier heute der "Streusel Cake" oder eigentlich sind es kleine einzelne mit diesen Backförmchen, eigentlich Tarteletteformen, gehen prima auch so "why not" oder halt Streusel-Mini-Tartes.
Das Rezept  stammt aus dem Buch, wo ich immer wieder köstliche Backrezepte finde,  gerne mache, die "Bouchon Bakery",  ja die gibt es auch als Bakery, doch hier kommt das Rezept aus dem Buch von Thomas Keller und Sebastien Rouxel,  es ist so großartig, diese genauen Rezept Angaben, die Bilder, ja ich habe schon darüber geschrieben, ein wenig negativ,  hätte ich mir sparen sollen, denn nur wegen der übergroßen Bücher die mir nicht von der Form her gefallen, dass ist doch ein kleines Detail was mir nicht gefällt. Die Rezepte,  Bilder, alle Angaben und Tipps sind einsame Spitze, wie die Bakery in natura übrigens auch.
Ein anderes Buch "Bouchon" von Thomas Keller" schätze ich auch sehr, da wird hier noch einiges vorgestellt, später...
Jetzt muss ich nur noch mein/e Ergebnis /se hier zeigen und dann könnt ihr Schreiben wie Euch das alles gefällt und dieses Rezept nachbacken, wenn ihr möchtet.








Zutaten, adaptiert  aus dem Buch "Bouchon Bakery" und so gemacht:
210 gr. Bio Weizenmehl Type 405
2 gestr. TL Weinstein-Backpulver
1 Msp. Natron
1 Prise Meersalz (fein)
1 TL Vanille Extrakt
75 gr. Butter
210 gr. Rohrzucker
2 Eier -mittelgroß-
200 gr. Crème fraîche
Butter für die Formen:
Für die Streusel, ich habe mehr gemacht und das war gut so:
120 gr. Bio Weizenmehl Type 405
120 gr. gemahlene Mandeln 
(auch Haselnüsse, Pekannüsse oder Kürbiskerne sind fein)
80 gr. Rohrzucker
40 gr. Puderzucker
1 EL Vanille Extrakt
1 Prise Meersalz (fein)
120 gr. Butter
Die Hälfte der Streusel habe ich, zusätzlich, noch mit 2 EL geriebener zartbitter Schokolade 
(Valrhona 68%)
und 1 Msp. Zimt vermischt.

Zuerst den Rührteig gemacht mit der KitchenAid und Flachrührer. Butter (weich), Rohrzucker, Vanilleextrakt, Eier schaumig geschlagen. Mehl, Weinstein-Backpulver, Natron, Salz, vermischt und zur Buttermasse gegeben, verrührt,   zum Schluß die Crème fraîche untergerührt, alles zu einem glatten Teig. Diesen in die ausgebutterten Formen verteilt, flach ca. 1,2 cm, der Teig geht gut auf.
Die Zutaten für die Streusel habe  in die Backschüssel gegeben, zuerst die trockenen Zutaten dann die festen, Butter in großen Würfeln und mit dem Flachrührer, so lange langsam gerührt bis es grobe Streusel waren. Mit der Hand noch etwas, vorsichtig, gebröselt und dann auf dem Rührteig, gleichmäßig verteilt. Wie oben geschrieben habe ich die Hälfte der Streusel, mit Schokolade und etwas Zimt ergänzt, dass einfach darüber gegeben und mit der Hand nochmals die Streusel gebröselt, die Masse darf nicht zu warm werden, sonst klumpt der Teig.

Ich habe 4 (12cm) Tarteletteformen gemacht und 1 kleinen 20x15 Cake (mit den Schokostreuseln). Es geht aber auch als Blechkuchen, klein 50x35 cm. Gebacken bei 160°C, O-U-Hitze, 20 Minuten, mittlerer Einschub, goldbraun und lauwarm die 1. genossen. Wenn dann doch noch welche da sein sollten am nächsten Tag sind die auch sehr lecker.






Mittwoch, 7. August 2013

Rote Zwiebeln mit Agrest/Verjus im Kartoffelsalat



Rote Zwiebeln in Agrest,  leicht gedünstet etwas karamellisiert 
sind wunderbar.
 Agrest auch unter dem Namen Verjus bekannt, der Saft der grünen Tauben.  
  Agrest/Vergus kenne ich schon  länger, wird gerne zur Abwechslung anstatt Essig in meiner Küche verwendet, diese Säure hat so was eigenes, besonderes und angenehmes,  ist eben mal anders. 
 Das Würzmittel kannte man schon im Mittelalter, anstatt Essig, gerade in den Weinbaugebieten, wo der Saft der grünen Tauben gerne verwendet wurde und wieder wird. Für die Gourmetküche wieder entdeckt, was  bei mir ja nur Versuchsküche ist und gerne versuche ich die Zutaten die das Spezielle haben.
Durch Zufall fand ich vor ein paar Jahren einen Winzer in Deutschland der Agrest/Verjus hat.  Hier mehr zu Agrest/Verjus + Bezugsquellen.

Die Idee  wieder mal was mit dem Agrest/Vergus auszuprobieren kam mir, als ich das köstliche  Fenchel-Rezept sah bei " Bonjour Alsace ", das ich unbedingt noch machen muss, irgendwie hat es mit dem Fencheleinkauf bei mir immer noch nicht geklappt.

Dafür gab es Kartoffel-Salat, gibt es öfter, immer mal anders, variiert  je nach Jahreszeit und Idee, gerade im Sommer beim  Grillen  unverzichtbar, finden meine Mittagstischler.
Der Kartoffel-Salat  mit  roten Zwiebeln,  mal nicht mit Balsamico gedünstet, nein,  hier ist die besondere Säure gefragt und die gibt  den Zwiebeln und dem Salat einen feinen erfrischenden Geschmack. 

Jetzt das Rezept für die Agrest-Zwiebeln und den Kartoffelsalat:
Die Zwiebeln, es gehen bestimmt Weiße oder Schalotten, doch Farbe der roten Zwiebeln und die Milde der Zwiebel mit dem Agrest hat mir gut gefallen.
3 rote Zwiebeln in feinen Streifen
1 EL Rohrzucker,
1 El Butter
60 ml Agrest
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Limonensaft
1 kleines Stück Ingwer, frisch und fein geraspelt.
1 kleine Chili fein gewürfelt und ohne Kerne
1 Knoblauchzehen in Scheiben.
Fein gemörsert etwas Kümmel und Senfkörner je Msp.
1/2  TL Kräuter-GW-Salz und zum Abschmecken
und  etwas Agavensirup evtl. Süße/Säure abstimmen.
 Die Menge ist für einen Kartoffel-Salat aus 500 gr. Kartoffeln gemacht.
Ich kann mir auch gut vorstellen diese Zwiebeln in größerer Menge zu machen und in  ein Glas einzuwecken wie die Balsamico-Zwiebeln.



 Machen:
Den Zucker  in die Pfanne geben die in Streifen geschnittenen Zwiebeln dazu, ankaramellisieren mit der Hälfte Agrest ablöschen, 50 ml Gemüsebrühe den Limonensaft dazu und 10 Minuten dünsten, kleine Flamme, prüfen ab die Bissfestigkeit der Zwiebeln angenehm ist, dann  erst den Knoblauch in Scheiben, den Ingwer gerieben, Chili fein gewürfelt die Gewürze, Kräuter GW-Salz, Butter den restlichen Agres/Verjus dazu geben,  umrühren bei kleiner Hitze  kurz  erhitzen, reduzieren bis die Zwiebeln fein eingehüllt in den Sud sind, abschmecken mit Kräuter-GW-Salz evtl. etwas Agaven-Sirup oder ein wenig Agrest um die Süße-Säure nach Gusto auszubalancieren.
Kartoffel-Salat
500 gr, festkochende gute Bio-Kartoffeln als Pellkartoffel gekocht, bei mir auf dem/mit dem  Dünstsieb, dann ausdampfen lassen und  geschält,  in feine Scheiben geschnitten. 

    Für das Dressing:
    2 EL Agrest/Verjus
    1 EL Zitronensaft
    4 EL Weinzenkeimöl oder anderes mildes Öl
    1 St. Tomate enthäutet und entkernt
    1 EL Dijon Senf
    1 TL süßer Senf
    50 ml Gemüsebrühe
    Salz und Pfeffer zum Abschmecken
    2 Schalotten nur das Grün
    5 Stück Borretschblätter und auch Blüten sind fein, auch als Deko. 
    1 TL Agaven-Sirup oder Honig
    1 TL Kräuter-GW-Salz und zum Abschmecken
  • Alles in einen Mixer geben und fein aufmixen, abschmecken, über die Kartoffel scheiben geben, mischen, dann die lauwarmen Zwiebeln in Agrest darüber, noch mals mischen und genießen.
  •  In den Salat gebe ich noch, manchmal,  Radieschen oder mindesten als Deko dazu. 
  • Hier wurde der Kartoffel-Salat mit einer Sülze serviert. Das Rezept der Sülze kommt extra und auch da in dieser Sülze ist Agrest und schmeckt fein.







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