Sonntag, 20. August 2017

Synchronbacken #18 Almhefekuchen mit Aprikosen und Streusel ++

Zum 3ten Mal diesen  Almhefekuchen gemacht und endlich auch hier im Blog festgehalten! 
 Das ist das super Rezept vom Pötzblog , ausgesucht für das #synchronbacken.
Eigentlich sollte es schon vor 5 Wochen gebloggt werden, aber ich hatte einfach keine Zeit den Post fertig zu machen. Jetzt nachdem ich 3 mal den Hefeteig gemacht habe auch wieder mit Aprikosen. Es gibt ja gerade noch Aprikosen :). Es musste endlich sein  hier danke zu sagen für das tolle Rezept und nochmal auf das #synchronbacken vom
 Sonntag, den 2. Juli 2017  hinzuweisen, da war es mal wieder soweit mit  Zorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen sie haben zum 18. Mal eingeladen für das #Synchronbacken. Es wurde #Almhefekuchen  nach einem Rezept vom Pötzblog ausgesucht und von 
mit ganz feinem unterschiedlichen Belag gebacken.

Eine super Idee wie wir fanden. So ein feiner Hefeteig nach einem guten Rezept ist wirklich toll und vielseitig. 
Ich habe beim #Synchronbacken den fertigen Teig gedrittelt und 1x Aprikosenkuchen mit Streusel gemacht :


Für meine Schokofans gab es "Stückchenen" mit einem Schokokern und Schokostreusel.
Den Rest  vom Teig gab es in kleinen  Streuselkuchen in Förmchen,  mit Kürbiskernstreuseln
und Schokostreuseln. Das war dann am Sonntag ein Streuselkuchennachmittagskaffee :), den alle sehr genossen haben.


Rezept für den Teig: (Original hier "Pötzblog"]
Bei mir:
270 gr. Bio-Dinkelmehl Type 630
270 gr. Emmermehl Type 1300  und  ca. 30 gr. zum Ausrollen
250 gr. Bio-Vollmilch (fett)
  55 gr. Rohrzucker
1 gute Prise Fleur de Sel
50 gr. Lievito Madre
1 Ei
5 gr. Frischhefe
1 EL Vanille-Extrakt (selbstgemacht)
55 gr. Süßrahmbutter aus dem Kühlschrank verwendet.
Für den Belag des Aprikosenkuchens (Form 22x22 rechteckig)
1/3 von der Teigmenge verwendet:
12-14 Aprikosen je nach Größe
100 gr. Marzipan
1 EL Zucker


Streusel:
100 gr. Butter
50 gr. Rohrpuderzucker
50 gr. Demerara Zucker
120 gr. Kamutmehl Vollkorn frisch gemahlen
  30 gr. Stärkemehl aus Bio-Mais
50 gr. gemahlene Mandeln
1 TL Zimt (Ceylon)


Machen:
Teig:
In einer großen Backschüssel , Rohrzucker, Salz, Frischhefe mit der Milch verrührt, das Emmermehl (= die Hälfte) das Ei, gut verrührt, dann den Lievito Madre und das restliche Dinkelmehl dazu und mindestens 2 Minuten mit dem Knethaken zu einem glatten Teig geknetet, dann die Butterstücke nach und nach dazu und wieder zu einem glatten Teig verbunden. Den Teig in einer großen Schüssel abgedeckt, bei mir in den kalten Keller (9°C) über Nacht gestellt oder in den Kühlschrank (6-8°C).
Am nächsten Tag den Teig ausgerollt, bei mir in 3 Teile:
Eine  Rechteckform, diese mit Butter  ausgefettet, 1/3 Teig angepasst gehen lassen, ca. 60 Minuten, dann  mit Aprikosen belegt und darüber Streusel und weitere 90 Minuten im Warmen gehen lassen.

1/3 zu kleinen Stückchen geformt mit Schokoladenkern und 1/3 mit einem Nussbeleg gemacht. Gehzeiten nach dem Formen 1,5 Stunden.

Unterschiedlichen Superbelag auch bei den anderen Teilnehmern siehe unten.


Den Backofen vorgeheizt auf 200°C, bei mir O-U-Hitze, wenn der Kuchen gut aufgegangen ist, dann rein damit und ca. 30 Minuten backen, bis er gut durchgebacken ist und die richtige Farbe hat. Je nach Teigdicke kann das variieren.

Uns hat dieser Superteig am besten mit dem Obstbelag (3 x gemacht!) geschmeckt, was ich unbedingt auch mit Pflaumen oder Zwetschgen probieren muss.



Die Links von den mitmachenden Blogs vom #Synchronbacken:

Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
Sandra von from snuggs kitchen
Sonja von soni-cooking with love 
Eva von evchenkocht 
Dagmar von Dagmars Brotecke
Melissa von Gourmandises végétariennes
Katrin von krabsch 
Anna von Teigliebe 
Karin von Food für Angels and Devils
Cairlinn von Cairs Spielwiese
Simone von S-Küche
Simone von Zimtkringel
Steffi von Kochtrotz
Tanja von Tanja´s Süß & Herzhaft


Es war mir eine große Freude bei Euch und mit Euch mitzumachen. Danke an Zorra und Sandra, habt Ihr wieder super ausgesucht und organisiert.
Tschüß bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt #Synchronbacken und was ?? Ich freue mich schon.

Liebe Grüße
Ingrid

P.S. bei diesen #synchronbacken war ich dabei:
http://auchwas.blogspot.de/2017/03/synchronbacken-15-mit-synchrontangzhong.html
http://auchwas.blogspot.de/2016/12/synchronbacken13-haferle.html
http://auchwas.blogspot.de/2016/08/synchronbacken-12-pizzateig-und.html
http://auchwas.blogspot.de/2016/07/synchronbacken-beilagenbrot-juli-2016.html
http://auchwas.blogspot.de/2016/04/synchronbacken-10-und-bagels.html
http://auchwas.blogspot.de/2016/03/synchronbacken-marz-2016-osterkranz.html
http://auchwas.blogspot.de/2016/02/synchronbacken-8-und-berliner-aus-dem.html


Freitag, 11. August 2017

Abfrischbrot nachgebacken vom Synchronbacken #16

Den letzten April-Sonntag war es wieder mal soweit und  Zorra von 1 x umrühren Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen haben  zum #Synchrongebacken #16 eingeladen.
Es gab ein Abfrischbrot nach Rezept vom Pötzblog.  Ich war dabei und habe fleißig  an diesem Sonntag mitgebacken, leider hatte ich fürs Bloggen keine Zeit. Da das Brot aber immer wieder gerne von  meinen Männern gewünscht wird und auch von mir gebacken wird  muss es jetzt hier festgehalten werden.



Zusammen mit einigen begeisterten vom #Synchronbacken gab es ein #Synchronabfrischbrot. Sandra hat ein feines Rezept rausgesucht, was sie vor langer Zeit  nachgemacht hat nach "Pötzblog".
Bei diesem Rezept vom Pötzblog wird der Vorteig noch einmal abgefrischt, d. h. es gibt zuvor 2 Teige und dann wird mit wenig Hefe ein Topfbrot gebacken.
Da ich ja schon einige Topfbrote gemacht habe und das seit Jahren immer wieder gerne, bin ich sofort dabei wenn es heißt Topfbrot.




Angefangen hat's  bei mir mit dem "No-Knead-Bread" und immer wieder bin ich begeistert über neue Rezept für ein neues  Topfbrot nach anderen Methoden und Geschmacksrichtungen. Bei mir steht jetzt  mehr Vollkorn und möglichst frisch gemahlen im Vordergrund und das läßt sich mit dem vorgegebenen Grundrezept sehr gut vereinbaren. Weizenmehl wird von mir ersetzt durch Urdinkel oder Emmer. Bei diesem Rezept habe ich den  1.Vorteig mit frisch und fein gemahlenem Urdinkel angesetzt. Das Brühstück mit dem vorgegeben Roggen wurde durch Lichtkornroggen frisch gemahlen und gebrüht gemacht. 2. Vorteig  Dinkel Type 630.
Für den Hauptteig wurde bei mir feingemahlener Emmer Type 1300 und Dinkel Type 630 verwendet anstatt dem vorgegebenen Weizenmehl Type 550.

Machen:

1. Vorteig:
35 gr. Urdinkel frisch gemahlen
20 gr. Wasser
5 gr. Frischhefe
Alles in ausreichendes Gefäß geben, gut mit einem Kochlöffel vorrühren und abdecken. 2 Stunden in der Küche reifen lassen.

2. Vorteig: (Abfrisch)
Den 1. Vorteig die gesamte Menge
120 gr. Dinkelmehl Type 630
60   gr. Wasser 40°C
Verrühren und abgedeckt aber Nacht im Kühlschrank gehen lassen:

Am nächsten Morgen:

Das Brühstück:
50 gr. frisch gemahlener Lichtkornroggen
60 gr. kochendes Wasser

Alles in einer hitzefesten Schüssel oder Topf verrühren und
etwas abkühlen lassen.

Der Hauptteig:
Zutaten:
Der 2. Vorteig gesamte Menge
140 gr. Emmer Mehl Type 1300
155 gr. Dinkel Mehl Type 630
170 gr. Wasser lauwarm 40°C
5 gr. Frischhefe angerührt mit 10 gr. Wasser
10 gr. Kräuter-Meersalz (eigenes)

In die Rührschüssel der KitchenAid alles Zutaten für den Hauptteig geben. Ich habe zuerst das Brühstück dann die Mehlsorten, das Wasser mit der angerührten Hefe vermischt dazu,  mit dem Flachrührer ca. 3 Minuten langsam gerührt bis sich die Zutaten zu einem Teig verbinden. Dann mit dem Knethaken nochmal 7 Minuten bis der Teig anfängt glatt und bindig zu werden. In der Schüssel abgedeckt für 30 Minuten gehen lassen.

Zum Backen: Den Backofen aufheizen. Ober-und Unterhitze bei 250°C den  feuerfesten Topf inkl. feuerfestem Deckel und Knopf in den Backofen stellen und aufheizen.
Den Deckel öffnen (Vorsicht heiß), etwas Mehl oder Kleie am Boden verstreuen , (Vorsicht, feuerfeste Handschuhe anziehen) vorsichtig in den heißen Topf  das Brot, Überkopf gleiten lassen, mittig, den Teig oben mit einem scharfen Messer oder einer Backklinge, sternförmig einritzen, den Deckel (Handschuhe!!!) darauf geben und 30 Minuten backen (250°), dann den Ofen auf 230° runter schalten und den Deckel abnehmen, das Brot weitere 10-15 Minuten backen, bis es eine schöne dunkelbraune Farbe hat und beim darauf Klopfen hohl klingt. Es geht Prima mit einer Zange mit Silikonkappen das Brot rausholen und klopfen. Dann das Brot, vorsichtig mit Backhandschuhen, aus dem Topf , oder  mit der Zange, auf ein Gitter gleiten lassen zum Auskühlen.





Alle die beim Synchronbacken dabei waren und über Ihr Brot gebloggt haben:
Zorra von 1 x umrühren Kochtopf
Sandra von from snuggs kitchen
Katha von Katha-kocht!
Lisa von BrotKrumenGestöber
The Apricot Lady
Karin von Food for Angels and Devils
Petra von Obers trifft Sahne
Tamara von Cake, Cookies
and more

Simone von Zimtkringel

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 9. August 2017

#Synchronbacken #19 Fougasse

Am Sonntag war es mal wieder soweit mit #synchronbackendasoriginalZorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" haben zum 19. Mal eingeladen mit einem Rezept  von Dietmar Kappl  vom "Home Baking Blog". Eine "Fougasse"  solllte es werden und wurde von einigen #Synchronbäckerinnen  (Liste siehe unten) inkl. mir  mit Freude nachgebacken.










Es gab einige Varianten des Teiges oder des Treibmittels: Zur Auswahl standen Hefewasser, Sauerteig und Poolish. Ich habe mich für 2 Arten entschieden 1 x Poolish, am Abend vorher angesetzt und einmal kam  mein Emmersauerteig dran. Beides war eine Gute Wahl, die Brote sind wunderbar gegangen und es war die Wucht wie die Teige  gearbeitet haben.
Es sind  Geschmacksunterschiede wie unsere Familie und die Gäste feststellen konnten, rein äußerlich sehen beide Fougasse sich sehr ähnlich,  aber wenn man in dieses krachende Backwerk reinreißt dann schmeckt man die feine Säure des Sauerteiges und  ein paar Gäste und ich fanden das sehr gut. Es ist Geschmacksache wie man so sagt.

Vom verarbeiten der Teige:  Sie sind sehr flüssig aber es läßt sich händeln, man muss etwas umdenken wie bei normalen Brot backen. Zugegeben ich habe auch ein wenig getrickst mit der Form und ich habe auf dem Blech gebacken und nicht auf dem Backstein.
Verwendet habe ich 1x Emmermehl Type 1300 und Bio-Dinkelmehr Type 1050. Die Sauerteigvariante wurde nur mit Emmermehl gemacht. Die Hefevariante mit 1/2 Emmer und 1/2 Dinkel.






Dass Rezept für die Sauerteigvariante wie ich es nachgemacht habe:
Zutaten für 2 Stück Fougasse groß:

150 gr. Wasser (30°C)
150 gr. Emmer Type 1300 (dieses Mal aus der Tüte)
30 gr. Emmersauerteig gut gereift und leicht zähflüssig

Alles gut verrührt mit dem Holzkochlöffel, gut abgedeckt in der warmen Küchen 12 Stunden stehen lassen.

Hauptteig:

330 gr. reifer Emmersauer
360 gr. Emmer Type 1300
210 gr. Wasser (lauwarm)

Alles gut vermischt mit dem Flachrührer der Küchenmaschine, dann  den Teig 30 Minuten in der Küche, abgedeckt, stehen lassen, zur Autolyse.

Der Teig hat gearbeitet und jetzt werden 11 gr. Meersalz dazu gegeben.

Dann wieder mit dem Flachrührer zu einem glatten Teig der sich vom Rand einwandfrei löst aber doch weich ist.
Wer nicht so aktiven Sauerteig hat sollte 5 gr. Frischhefe anrühren mit 10 gr. Wasser und nochmals unter rühren, mit dem Flachrührer, bis sich der Teig löst
Danach habe ich mit den Händen weitergearbeitet, jetzt werden 40 gr. lauwarmes Wasser ein geknetet. Schluckweise das Wasser dazu und immer vom Rand weg den Teig gefaltet und geknetet.
Das dauert etwas, hat aber ganz gut geklappt, das Wasser wurde so nach und nach aufgesaugt.
Dann habe ich meine alte große Tonschüssel genommen, etwas mit Öl ausgepinselt und den Teig, zugedeckt, zum Ruhen ca. 40 Minuten an einen warmen Platz gestellt. Der Teig sollte sich verdoppeln, bei mir hat er das.
Danach auf einem bemehlten Backbrett 2 Teile gemacht und nochmals  einzeln gefaltet. Zugedeckt haben diese 1 Stunde in der Küche gereift.
Danach auf ein gebuttertes Backblech den 1. Teig vorsichtig gezogen in ein Rechteck und mit der Teigspatel eingestochen für die typische Form, etwas Mehl war im Spiel um die Formen mit genügend Abstand hinzubekommen. Mit dem 2.  Teig das Gleiche. Ich habe sie dann stehen lassen und gewartet bis der Backofen 250°C (O-U-Hitze) hatte, auf der 2. Schiene von unter in den heißen Ofen geschoben und tüchtig geschwadet. Nach 12 Minuten die Backofenhitze auf 220°C runtergestellt und weiter gebacken ca. 16 Minuten bis die "Fougasse" eine schöne goldene Farbe hatten und beim Klopfen gut geklungen haben.





Da wir Gäste  zum Grillen erwartet haben, wollte ich mehr Brot haben, so wurde auch noch die 2. Variante ausprobiert mit Poolish, den habe ich am Abend  vorher angesetzt, bin  aber bei den Mengen geblieben:

mit 150 gr.Wasser
       150 gr. Dinkelmehl 1050
         5 gr. Frischhefe mit 10 gr. Wasser angerührt.

Alles gut gemischt/verrührt mit dem Kochlöffel und abgedeckt in der Küche stehen lassen.
Nach 12 Stunden:

Ich bin genauso verfahren wie beim Sauerteig:

315 gr. Poolish / Vorteig
180 gr. Emmer Type 1300
180 gr. Dinkel Type 1050 und noch ein wenig zum Bearbeiten
200 gr. Wasser (lauwarm)
 5 gr. Frischhefe anrühren mit 10 gr. Wasser

Alles mit dem Flachrührer zu einem glatten Teig verarbeitet, dann 11 gr. Meersalz darüber gestreut und noch einmal gerührt bei sich der Teig vom Rand gelöst hat.
Danach habe ich mit den Händen weitergearbeitet, jetzt werden 40 gr. lauwarmes Wasser ein geknetet. Schluckweise das Wasser dazu und immer vom Rand weg den Teig gefaltet und geknetet.
Das dauert etwas hat aber ganz gut geklappt das Wasser wurde so nach und nach aufgesaugt.
Dann habe ich meine alte große Tonschüssel genommen, etwas mit Öl ausgepinselt und den Teig, zugedeckt, zum Ruhen ca. 40 Minuten an einen warmen Platz gestellt. Der Teig sollte sich verdoppeln, bei mir hat er das.
Danach auf einem bemehlten Backbrett 2 Teile gemacht und nochmals  einzeln gefaltet. Zugedeckt haben diese 1 Stunde in der Küche gereift.
Danach auf ein gebuttertes Backblech den 1. Teig vorsichtig gezogen in ein Rechteck und mit der Teigspatel eingestochen für die typische Form, etwas Mehl war im Spiel um die Formen mit genügend Abstand hinzubekommen. Mit dem 2.  Teig das Gleiche. Ich habe sie dann stehen lassen und gewartet bis der Backofen 250°C (O-U-Hitze) hatte, auf der 2. Schiene von unter in den heißen Ofen geschoben und tüchtig geschwadet. Nach 12 Minuten die Backofenhitze auf 220°C runtergestellt und weiter gebacken ca. 16 Minuten bis die "Fougasse" eine schöne goldene Farbe hatten und beim Klopfen gut geklungen haben.

Es war toll das alles mal auszuprobieren,  auch parallel.  Wir waren alle super zufrieden mit dem Ergebnis.
Ich war zufrieden das mal gewagt zu haben und es war schon interessant mal den Unterschied zu schmecken, sowie die verschiedenen Varianten in der Machart direkt nebeneinander zu beobachten. "Fougasse" werde ich bestimmt öfter machen und dann muss ich noch die  Variante mit dem Hefewasser  unbedingt probieren.

Danke an Zorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen"  für die gute Idee mit  dem gemeinsamen "Fougasse" Backen und das Organisieren. Danke auch an ALLE die dabei waren, es war schön mit Euch.  Auch das  über FB, Twitter und Instagram  wir uns immer auf dem Laufenden gehalten haben und geliked.


Mitgebacken haben:

Sandra von From Snuggs Kitchen
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Melissa von gourmandises végétariennes
Petra vonObers trifft Sahne
Jeanette von Cuisine Violette
Siomone von zimtkringel
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Dagmar von Dagmars Brotecke
Karin von Food for Angels and Devils
Christina von The Apricot Lady
Ingrid von auchwas
Conny von Mein wunderbares Chaos



Tschüß bis zum nächsten Mal, beim #synchronbackendasoriginal.

Ingrid

Donnerstag, 3. August 2017

#wirrettenwaszurettenist: Ein Sommerdrink "Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer"

auch Rose-Petal-Cordial, ein süffiger Sommerdrink halt, der ganz  easy  geht,  falls man frische, ungespritzte und aromatisch duftende Rosenblüten hat, dann nur zu, die schmecken angesetzt wunderbar.
Ist gesund und natürlich und keine gekaufte Limonade kann da mithalten, finden wir :)


Die Rosen-Blüten die ich verwende sind sind ungespritzt und aus unserem Garten. Es müssen nicht nur die Edlen sein auch die Wildrosen mit ihrem Duft und Eigenschaften sind wunderbar und sie gibt es an vielen Plätzen, nur sollte man schon Wissen ob sie ungespritzt sind.
Verwendung finden nur die duftenden und ungespritzten Rosen versteht sich. Es können einfache Rosen sein, wie eine Kartoffelrose, auch die edlen Damaszener-Rosen,  die schönen und duftenden englischen Rosen, z.B. Portland-Rosen usw.,  alle die einen guten intensiven Duft haben.
Es werden nur die Blütenblätter verwendet.
Bei den Sorten gefallen  mir vom Aroma am Besten die Apotheker-Rose (Rosa gallica), die Rose de Resht und die Damaszener-Rose "Mme Knorr" und die dunklen Wildrosen-Blüten-Blätter.




Als es darum ging für #wirrettenwaszurettenist und das Sommerspecial aufgerufen wurde von der lieben  Christina, die Apricot Lady ein Rezept zu posten, war mir sofort klar ich muss unbedingt meinen Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer vorstellen. Ich mache ihn schon viele Jahre habe aber wenig darüber gepostet und schon gar nicht ein Rezept. Dabei sind solche Sommergetränke mit Blüten besonders mit den Rosen sehr erfrischend. Ich setze  meist mit Zitronensaft an, auch Schale geht, dass gibt noch eine angenehme Säure:




Machen:
In ein Schraubglas, 1l,  gebe ich  von 5 Rosen die Blütenblätter, das ist dann 1/2 voll mit den lockeren frischen Blüten, dazu gebe ich  60 gr. Rohrzucker und den Saft von 1 Zitrone.
Das Ganze fülle ich mit abgekochtem heißen Wasser auf, wie Tee, verschließen, schütteln, denVerschluss leicht öffnen, dann 2 Tage auf der Fensterbank stehen lassen, immer mal schütteln.
Am 3. Tag schüttele ich das Ganze noch einmal auf und siebe die Rosenblüten ab, mit ausdrücken,  fülle die Flüssigkeit wieder zurück in das Glas und lasse sie mit leicht geöffnetem Schraubverschluss noch einmal 2 Tage stehen, man sieht dann wie die Flüssigkeit sprudelt, dann kommt sie verschlossen in den Kühlschrank und wenn sie gut gekühlt ist kann sie mit Mineralwasser aufgefüllt in Gläsern serviert werden.
Nicht nur Limonade, wer einen leicht alkoholischen Drink mag der kann mit Eiswürfel und einem Schuß Sekt oder Weißwein ein Sommerdrink mixen, auch mit Gin und Vodka gemixt nicht zu verachten, für jeden Geschmack was und da gibt es bestimmt noch einige Ideen mal sehen was mir noch einfällt oder habt Ihr noch eine Idee?











Schaut mal nachfolgend bei allen Rettern/innen vorbei was da für Köstlichkeiten gerettet wurden für das #wirrettenwaszurettenist #Sommerspecial:

Anna Antonia - Gebacken: Aubergine, Zucchini, Feta

auchwas - Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer

Brittas Kochbuch - Gazpacho andalúz

Brotwein - Flammkuchen griechische Art mit Feta und Oliven

Das Mädel vom Land - Gesulzte rote Beeren

Fliederbaum - Bunte sommerliche Obsttorte

Food for Angels and Devils - Gurkengranité mit weisser Schoggimousse

genial-lecker - Cassis mit Grappa und Fruchtauszug

German Abendbrot - Baskisches Hühnchen vom Grill

giftigeblonde - Hausgemachte Antipasti

kebo homing - Flammkuchen mit Pfifferlingen

lieberlecker - Sauerrahmeis

Münchner Küche - Eis am Stiel mit Joghurt und Johannisbeeren

Obers triftt Sahne - Schwarzkirsch Galette

Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Gegrillter Kukuruz

The Apricot Lady - schnelle Sommerküche

Unser Meating - Gazpacho


Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite  und Instagram die Lieben die immer wieder die Seiten  neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen. DANKE.

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 2. August 2017

Vollkorn-Emmer-Maultaschen mit Rote Bete Füllung und gebackener Weißwurst

Bei uns ein Samstagsessen:  Frisch gemachte Maultaschen aus selbst gemahlenem Emmer, mit Rote-Bete-Füllung, dazu  Weißwurst, vom Metzger, in Butter  mit frisch gemahlenen Senfkörner gebacken, die Farbe und Vitamine mit einem Pesto aus Grünkohl. Meine Mittagstischler meinten es sei ein super Essen für den Samstag und nicht nur, das Rezept  wird hier nun festgehalten. Wiederholungsessen gerne erwünscht auch an einem anderen Tag.


Die Maultaschen sind durch das Vollkornmehl etwas gröber, aber dennoch fein im Geschmack, das nussige vom frischen mahlen der Körner schmeckt super, die Bearbeitung ist auch nicht so schwer nur der Teig sollte etwas ruhen. Die Rote-Bete-Füllung  hatte ich schon mehrmals als Ravioli gemacht wie hier. Sicher sind die Maultaschen auch super als vegetarische Mahlzeit, evtl in Mohnbutter gebacken und einen schönen Feldsalat dazu, auch nur Pesto wie hier aus Grünkohl, was wirklich fein ist, dass bestimmt noch in anderen Rezepten bei mir Verwendung findet.
Speziell für die Mittagstischler gab es die gebackenen Weißwürste, die ich bei Alfons Schuhbeck einmal im Fernsehen gesehen hatte und unbedingt ausprobieren mußte, ganz zu Freude meiner Familie. Die Weißwurst so, ist wirklich mit einem scharfen Dip, wie hier  mit Grünkühl-Pesto ein
Geschmackserlebnis, gute Weisswurst sollte es schon sein, bei mir vom Bio-Metzger.
Die Maultaschen habe ich mit ein paar in Butter gebratenen Zwiebeln, die vorher gemacht wurden, serviert. Maultaschen aus dem Wasser auf die die Zwiebeln und mit der separat gebackenen Weißwurst  und Pesto genießen.


Die Zutaten:
Füllung:
100 gr.Rote Bete, gekocht und geschält
20 gr.  Meerrettich, frisch gerieben
1/2 TL Kräuter-Meersalz
1 TL   Rohrzucker
3 EL   Parmesan, frisch und fein gerieben.
1 EL   Dill fein geschnitten

Für die Füllung: Die gekochten Rote Bete klein schneiden und in einen Mixer geben, den frisch geriebenen Meerrettich dazu geben und den frisch und fein geriebenen Parmesan dazugeben, etwas Dill frisch, Salz, Rorhzucker, alles fein pürieren/mixen, sollte wie eine Paste aussehen. Die Masse kann mit einer Lochtülle oder einem TL verteilt werden.
Maultaschen:
300+30 gr. Emmer-Vollkornmehl + ca. 30 zum Auswalzen
4 Eigelb
1 Ei ganz
1 EL Süße Sahne mit 1 EL Wasser gemischt
1 TL Meersalz
1 TL Agaven-Sirup macht den Teig einfach aromatischer

Machen:
In einer großen Schüssel (bei mir die KichenAid mit dem Flachrührer) die Eier, Sahne, Wasser, Salz, und den Agaven-Sirup, alles zusammen gut vermischen, dann unter rühren das Emmer-Vollkornmehl dazu geben. Der Teig ist zunächst etwas pappig dann mit der Hand die restl. 30 gr. dazu geben, eine Kugel formen und den Teig in der Schüssel abdecken, 1 Stunde ziehen lassen. Normale Raumtemperatur.
Auf einem Backbrett etwas Mehl verteilen und dann in Dritteln vom Teig mit dem bemehlten Nudelholz fein ausrollen.
Die Füllung portionieren (ca. 1 TL voll) auf den ausgerollten Nudelteig verteilen,  die Ecken etwas mit Wasser oder Eiweiß bepinseln mit Nudelteig abdecken verschließen.
Auf einem bemehlten Tablett zwischengelagert und dann zusammen in das heiße Wasser gegeben. Gekocht 3 Minuten in einem großen Topf  Wasser mit etwas Meersalz. Die Menge muss in 2 Töpfen auf 2 Teile gemacht werden.

In der Zwischenzeit die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln in Butter mit etwas Zucker und anbraten mit Krauter-Fleur-de-Sel abschmecken und etwas Piment d'Espelette.

Pesto bei mir hier mit kleinen Ästchen vom Grünkohl im Garten, einfach unten ein paar abgenommen.
Und so zusammen gemixt:
1 handvoll Grünkohl grün ohne Stiele
1 handvoll  Basilikum Blätter
1 paar Macadamia Nüsse ich habe die mit Salz genommen und das Salz dann weniger dazu gegeben
1 TL Zitronenraspel fein von Bio-Zitronen
1 frisch Knoblauchzehe
1 Prise Piment d'Espelette
1 TL Honig
1 TL Zitronensaft
80 ml Rapsöl Bio
20 ml Olivenöl
Kräutersalz zum Abschmecken.
Alles mit einem Mixer fein püriert.

Das Pesto kann aus getauscht werden mit anderen Kräutern aus dem Garten aber die Maultaschen so und mit der Weißwurst das werden wir öfter machen.



Liebe Grüße
Ingrid

Rezepte mit Vollkorn als Pasta hier :Dinkel-Leberwurst-Maultaschen
Rezepte mit Grünkohl  hier : Grünkohlrezepte by auchwas

Freitag, 30. Juni 2017

Eierlikörkuchen mit frisch gemahlenem Kamut - Kranzform-

Heute mal schnell ein Rezept hier festhalten, dieser Kuchen ist einfach zu gut.
Auch wenn ich keinen Eierlikör (selbstgemacht) mehr habe, dass lässt sich ändern :),  dann wird das der Sommerkuchen für uns, denn diese Stücke mit frischen Beeren  serviert, mit einen Beerenmus oder ein "Curd" ist der Hit und hat den  Vorteil der Kuchen weicht nicht durch, ist mindestens 5 Tage haltbar, wenn einer das schafft?! Frisches Obst dazu kann immer wieder frisch damit serviert werden, je nach dem was man gerade hat.
Auch "pur" schmeckt er toll zur einer Tasse Tee.



Der Anlass für diesen Kuchen zu backen war meine neue Backform,  die ich durch Zufall entdeckt habe. Dann noch preiswert und heruntergesetzt und das Beste die Form ist super, dass ist keine Werbung nur eine Feststellung von mir.
Die hat wirklich so gebacken wie beschrieben oder hat  ganz einfach toll  funktioniert und kein anbacken, der Kuchen ist aus der Form richtig gehüpft und keine anbappen oder sonstiges, was ich  so super fand.




Das Rezept:


5 frische Bio-Eier -M-
200 ml Öl ich feines Bio Rapsöl
200 ml Eierlikör
50 gr. Rohrpuderzucker
50 gr. Rohrzucker fein
1 Prise Meersalz
200 gr. Kamut ganz frisch fein gemahlen
50 gr. feines Bio-Maismehl (Stärkemehl)
1 Pä. Weinsteinbackpulver
1 TL Vanille Extrakt ( bei mir selbstgemacht)

Machen:

Die aufgeschlagenen Eier mit dem Rührer (bei mir KitchenAid) schaumig schlagen, dann nach und nach das Öl dazu und mitrühren, Eierlikör dazu, alles gut verbinden/verrühren. Das frisch gemahlene Kamut- Mehl mit dem Maispuder und dem Backpulver separat gut vermischen und zu  der flüssigen Masse geben, gut verrühren, die  Masse bleibt sehr flüssig!
In eine gebutterte Form geben und bei 170°C, Ober-Unterhitze, 60 Minuten, auf der 2. Schiene von unten, backen. Stäbchen probe machen.

Andere Varios:

Ich habe gute Backergebnisse mit meiner neuen Crofton-Gugl-Backform erreicht, aber auch den Teig für Muffins verwendet, was super war, diese hatte ich aber gefüllt mit Kirschen und Schokokugeln, auf Wunsch meiner Schleckermäuler. 


Dann habe ich eine kleine Backform aus Papier ausprobiert, damit die Oma einen Kuchen bekommt. Die Backzeit hierfür war kürzer bei weniger Teig. Den Kuchen habe ich mit Johannisbeeren-Curd bestrichen.


6 Muffins und ein kleiner Kuchen aus der gleichen Teigmenge wie oben der Große.

Mein Favorit :


Liebe Grüße 
Ingrid

Mittwoch, 14. Juni 2017

#wirrettenwaszurettenist Juni 2017 "Burger"

Fisch-Burger mit scharfer Kiwi-Sauce

Die Retter/innen sind wieder unterwegs und heute gibt es "#Burger" und was dazu gehört,  zum Machen/Zeigen bzw. zum Retten. Homemade oder selbstgemacht und garantiert ohne Fertigsauce oder Bun oder gar einen Burger aus dem Fertig-TK, es sei denn der ist selbstgemacht.
Burgermachen ist mit ein bisschen Organisation gar kein großer Aufwand, man kann es sich einteilen, Sauce/n auf Vorrat machen, Buns  vorher backen einfrieren auch die Burger aus Fleisch oder Fisch, auch vegetarisch, alles ist machbar und gut ist zu wissen was drinnen ist, keine versteckten Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, ach ja,  alle unmöglich Zusatzstoffen die doch nicht sein müssen oder sollen.
Das bisschen Arbeit so einen "#Burger" zu machen lohnt sich immer, dazu noch die Auswahl mit dem Braten oder Grillen, auch größerer Mengen aus dem Backofen machen, es geht und das ist gut so, genießen, dass sind Welten im Geschmack.

Ich bin immer sehr gerne in Amerika unterwegs gewesen, "#Burger" war immer ein Muss, bis ich meine Deutsch/Amerikanische Freundin kennengelernt habe und die sagte: Wie kannst Du "Burger" nicht selbst machen ?! Ja, sie die amerikanisches lebte und verehrte, aber nicht die Burger, von den diversen Ketten an jeder Ecke, auch nicht die edlen Restaurants mit den vor den Augen selbst gemacht "Burgern", nee, zuhause und selbstgemacht war ihre Devise, da ging es aber nur ums Fleisch oder den Fisch. Auf Reisen waren wir immer mit besten selbstgemachten Sandwiches unterwegs. Ach war das schön!

Bei mir heute geht es um den ganzen "Burger" und das Drumherum. Ich mache ja schon seit Jahren Burger mit allem selbst, heute ist es mir eine Freude für #wirrettenwaszuretten ist "Fisch Burger" für Euch zu machen.


Das ist kein Stück Fisch gebraten, nein, dass ist Fischhack selbstgemacht, lecker gewürzt.
Dazu habe ich eine scharfe  Kiwisauce gemacht, noch ganz hin und weg von den tollen Kiwis die ich vom Wochenende mitgebracht habe. Die Buns habe ich aus meinem TK genommen, die sind nach diesem Rezept gemacht, allerdings beim Mehl habe ich mit 1/2 Vollkorn Urdinkel frisch gemahlen dazu gemacht und 1/2 normales Dinkel Type 630, sonst alles wie in meinem Rezept beschrieben.Ach ja, das Rezept ist ein volles Burger-Rezept mit einem Rote-Bete-Burger der auch gut gepasst hätte (alles selbstgemacht) für heute, aber schon vorhanden war.
Jetzt das Rezept für den heutigen Fisch-Burger, der sehr gerne bei uns genommen wird.
Bei der Zubereitung für den Fisch-Burger habe ich mich an diesem Rezept orientiert aber doch einige Abweichungen sind entstanden, so gemacht:
Zutaten: (für 6 Burger)
300gr. Kabeljau (Filets gefroren)
2 kleine Möhren frisch
2 kleine rote Zwiebeln
1 EL Butter
2 TL Liebstöckel-Pesto (selbstgemacht)
1 EL geh. frische Petersilie
1 TL Piment d'Espelette
3 geh. EL Sandwichbrot Brösel (selbstgebacken)
1 TL Holunderblüten Gelee (etwas Herbe Süße mit rein)
1 EL selbstgemacht Hollandaise (hatte ich von gestern) oder selbstgemachte Mayo
1 geh.  TL Rosenblüten-Fleur de Sel (selbstgemacht)
1 TL Fajita GWM
1 Ei
Butterschmalz zum Ausbraten

Machen:
Die Kabeljau Filets 1/2 Stunde vor dem Machen  aus dem TK nehmen.
In der Zwischenzeit die geputzten Möhren und Zwiebeln klein hacken (bei mir mit dem Mixer),
dann mit einem EL Butter anschwitzen, rühren  5 Minuten ziehen lassen und  danach abkühlen.
Brot mit dem Mixer in feine Brösel hacken, die Hälfte in eine Schüssel geben zum Formen, die Restlichen dazu das Pesto, das Ei die Petersilie, Gewürze, Großteil in eine Schüssel geben, im gleichen Mixer den in Scheiben geschnittenen Kabeljau, geht gut  leicht gefroren, dann hacken in  feine Stücke.
In einer Schüssel dann die restlichen Zutaten, bis auf ein paar Brösel, geben und alles gut vermischen. Die Mischung sollte gut gekühlt sein, dass durch den eisigen Fisch, wenn die Gemüsemasse abgekühlt ist, auch so ist.
Gleich Burger formen und mit restlichen Brösel. Bei mir gab es 6 Burger. Die Burger in heißem Butterschmalz von beiden Seiten 3 Minuten braten. Sie sollte goldbraun und fest und knusprig gebraten sein. Vorsicht etwas stehen lassen in der heißen Pfanne, die Burger sind leicht und gehen schnell kaputt, wenn sie etwas ziehen bei offener Pfanne sind sie prima zum Servieren.




Die Kiwi-Sauce, kann vorher gemacht werden oder zwischendurch hält gut 1 Tag im Kühlschrank.
Zutaten:
1 große reife Kiwi (ich von Zestri)
1/2 Banane
1 gute Prise Fleur de Sel
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL frisch geriebener Ingwer
ca. 5 Stück Petersilie (bei mir fein aus dem Garten)
5 Blätter frische Minze
1 gestr. TL Curry (selbstgemacht)
1/2 TL Kurkuma
1 EL frischen Limettensaft
1 EL Holunderblüten-Sirup oder Kokosblütensirup
Machen:
Die Kiwi fein schälen
2/3 in einen Mixer geben
1/3 in kleine Würfel schneiden und in Gefäß zum Servieren geben.
Die geschälte 1/2 Banane mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und fein Mixen. Abschmecken, in das Gefäß zu den Stücken geben und umrühren, abdecken und kühl stellen oder sofort servieren.

Für die Burger noch ein paar Scheiben Tomaten aufschneiden. Salat bei uns meist Romana-Salat. Anstatt Mayo gab es ab die Buns  mit etwas Hollandaise (war vorhanden und selbstgemacht) sonst nehmen wir selbstgemachte Mayo.



Alles auf den Tisch stellen und die Burger selbst basteln lassen oder in Serie fertigen in der Küche und zum Reinbeißen hinstellen, wie man mag.
Dann nur noch guten Appetit





Nachfolgend ganz viele köstliche gerettete"Burger", unbedingt reinschauen und probieren:

1x umrühren bitte aka kochtopf - Der Albóndigas Burger
Anna Antonia - Sultans Burger
auchwas - Fisch Burger
Brittas Kochbuch - Lammburger
Brotwein - Cheeseburger mit Sauerteig Hamburger Brötchen - Burger Buns mit Lievito Madre
Cuisine Violette - Grundrezept Burger-Patties
Food for Angels and Devils - Alpenburger
From-Snuggs-Kitchen - Cole Slaw
genial-lecker - Hamburger nach Rike
Katha kocht! - Cheeseburger mit Guacamole
Leberkassemmel und mehr - Chili-Cheese-Burger
lieberlecker - Asia Burger
magentratzerl - Frankenburger
münchnerküche - Rauchige BBQ Sauce
our food creations - Griechischer Bauern-Burger
Pane-Bistecca - Lachs - Hamburger
Paprika meets Kardamom - Der sauigste Cheeseburger ever mit der weltbesten Burgersauce
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Rettungsaktion: Burger
Summsis Hobbyküche - Cheesburger ohne Tamtam
The Apricot Lady - Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln

Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite  und Instagram die Lieben die immer wieder die Seiten  neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen und sie alle einbinden, DANKE.

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 22. März 2017

#synchronbacken #15 mit #synchrontangzhong und Zimtschnecken

Am Sonntag war es mal wieder soweit Zorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" haben zum 15. Mal eingeladen für das #Synchronbacken mit #synchrontangzhong der in einem Hefeteig verarbeitet wurde und weiter zu köstlichen #Zimtschnecken oder auch Soft-Cinnamon-Rolls.



#synchronbacken März 2017
Das Rezept hatte die liebe Zorra vom 1x umrühren Kochtopf und und die liebe Sandra From-Snuggs-Kitchen ausgesucht, es ist von der King-Arthur-Flour Seite ( ist wirklich zu empfehlen) zusätzlich gab es noch die deutsche Fassung hier.

Zorra und Sandra sind die Veranstalterinnen vom #synchronbacken und ich finde es klasse wie lange es das jetzt schon gibt und macht immer wieder Freude, dass Beste es sind die wirklich tollen Rezepte die ausgesucht werden.

Zwar werden die immer wieder von uns Bäcker/innen individuell angepasst z.B. mit anderen Mehlsorten, auch glutenfrei, oder der Belag. Aber gebacken wird zusammen am Sonntag, macht riesigen Spaß und das könnte ihr  ganz unten sehen wie die einzelnen Ergebnisse aus einem Rezept sind.




Heute bei den Zimtschnecken habe ich mit Emmer Type 1300 gearbeitet und bin wirklich selbst überrascht wie super das mit den angegeben Zutaten funktioniert hat und erst die fertig Zimtschnecken sind so was von gut, das Rezept musste einfach hier festgehalten werden.

































Zuerst wird ein Tangzhang gemacht das ist praktisch eine "Mehlschwitze" oder auch als "Roux" bekannt und macht den Teig herrlich soft und fluffig.
Gemacht so: Ich habe amerikanische Maße genommen, wie Cup und Tbsp. usw. und mit einer Digitalwaage die Mengen festgehalten:
Für den Tangzhong:
42 gr. Wasser
62 gr. Vollmilch
35 gr. Emmermehl Type 1300




Diese Zutaten in einem Mixer aufgemixt und in  einem kleinen beschichteten Pfännchen, bei mittlerer Hitze, unter rühren fest werden lassen bis sich an den Seiten Fäden bilden und die Masse einen schönen Glanz hat. Kurz zur Seite stellen und weiter mit dem Hauptteig.

Zutaten:
170 gr. Vollmilch, davon 30 ml mit
 11 gr. frisch Hefe vermischt, 
            die restl.140 ml warm gemacht (50 C°)
85 gr. Süßrahmbutter habe ich mit der Milch zusammen warm gemacht und gewartet bis sie                            geschmolzen ist, die Masse hatte dann noch eine Restwärme von 50°C.
500 gr. Emmer Mehl Type 1300
10 gr. feines Meersalz mit dem Mehl vermischt
2  Bio Eier -M-
20 gr. Milchpulver, habe ich unter die Milch gerührt

In einer großen Rührschüssel (bei mir KitchenAid) mit Flachrührer den "Tangzhong" noch lauwarm unter rühren die 2  Eier nach und nach dazu gegeben und glatt gerührt. 













Dazu das Milch-Milchpulver-Butter gemisch, verrühren, das Mehl-Meersalz-Gemisch unter rühren dazu geben, langsam rühren und dann wenn verbunden schnell kneten bis der Teig glatt ist, ca. 2 Minuten.
Den Teig abdecken und in der warmen Küche
90 Minuten gehen lassen.
Der Teig geht nicht sehr hoch auf aber man merkt er ist weich und fluffig.

Mit geölten Fingern, den Teig auf ein Backbrett
gegeben, geteilt und 2 Streifen mit ca.20x40 cm
ausgerollt. das ging ganz ohne zusätzliches Mehl.





Zutaten Zimtzucker:
100 gr. Rohrohrzucker grob
1 geh. TL Cexlon Zimt gemahlen
Vermischen und verteilen.
1. Hälfte













2. Hälfte mit Zimt-Zucker und Schokolade-Kugel- und Streusel (Restverwertung) bestreut
und gerollt.














Mit dem Rohrzucker-Zimt-Gemisch halbiert,
auf dem Teig verteilt und dann aufgerollt.
4 cm Stücke mit dem Teigschaber abgestochen
und ein eine gefettet Form (44x30 cm) mit etwas Zwischenraum gesetzt.

Abgedeckt 1 Stunde, in der warmen Küche, gehen lassen.








Backen in vorgeheizten Backofen, bei 180°, Ober-Unterhitze, 2 Schiene von unten, 25 Minuten backen, Innentemperatur sollte 86°C sein.

Die Glasur vorbereiten:
Ich habe nur die Hälfte des angegebenen Puderzuckers genommen.
So gemacht.
110 gr. Rohrohrpuderzucker mit 20 ml erwärmter Sahne 1TL Vanilleextrakt (Flüssig) und dem Mixstab aufgemixt.
Auf die noch warmen Zimtschnecken, sofort nach Herausnahme aus dem Backofen, verteilen.
Die Zimtschnecken schmecken lauwarm himmlisch, aber auch wenn sie abgekühlt sind und am nächsten Tag, wenn noch übrig, super.




Alle die dabei waren:

Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
Ilka von Die Welt der kleinen Dinge
Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
Annkathrin von Kochblog Action
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Kathrin N. von Kathrins Home
Birgit von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Katrin von Summsis Hobbyküche
Sandra von morelivingpure
Anna von tierliebe
Karin von Food for Angels and Devils
Heidi von Esst Mehr Kuchen
Isabelle von Isa's Kitchen
Lisa von BrotKrumenGestoeber 

Auf Facebook unter #Synchronbacken und auf #Instagram

Es war mir eine große Freude bei Euch mitzumachen. Danke an Zorra und Sandra, habt Ihr wieder super ausgesucht und organisiert.
Tschüß bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt #Synchronbacken und was ?? Ich freue mich schon.

Liebe Grüße
Ingrid

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