Mittwoch, 28. September 2016

#wirrettenwaszurettenist: Vegetarischen Aufstrich "Feta-Paprika-Walnuss"

Es wurde wieder gerettet bei #wirrettenwaszuretten ist: Heute "Vegetarischer Aufstrich".

Die Gelegenheit zu zeigen oder besser  zu machen was selbst geht,  ohne Zusatzstoffen und wissen was drinnen ist, dass besonders bei einem Aufstrich,
was kann da alles an Aroma und Zusatzstoffen
verschwinden und muss nicht!
Wie einfach ist es einen köstlichen Aufstrich selbst zu machen dabei zu nehmen was man gerade noch im Garten hat, wie  hier die Paprika und die neuen Walnüsse.
Manches auch außergewöhnlich zubereiten, aber das Beste ist einfach gemacht und nicht aus dem Regal. Selbst machen mit guten Zutaten für den vollen Geschmack. Heute sind es die vegetarischen Aufstriche und da  gibt es unendlich viele  in allen Regalen ob  kühl oder ohne Kühlung, auch in den Frischtheken ist einiges zu sehen, doch was ist da drinnen? Immer die gute Frage, die sich mir nicht stellt ich bin fürs selbst machen und sonst gar nix.
Das Schöne ist bei den Lieben von der Rettertruppe die sehen es auch so und haben auch noch super neue Ideen, immer wieder eine Herausforderung und große Freude mitzumachen. Wie heute wieder eine klasse Idee, die  "vegetarischen Aufstriche".
Ich habe überlegt, sollte es ganz vegetarisch ohne tierisch werden oder mache ich es wie die "Alten"? Was die Oma so gerne gemacht hat, wie "Kochkäse", doch es sollte auch ein wenig frisch sein, aus dem Garten auch noch was dazu,  was eben so noch da ist das sind die Paprika und Walnüsse, auch ganz frisch, das hatte ich gehofft das es auch noch da ist und es ist und passt, ich mußte unbedingt Feta kaufen, wollte ich da auch was in der Richtung selbst machen, das gibt es demnächst dann wird ein Schafsfrischkäse gemacht, vielleicht ist auch einer dabei und ich kann ein tolles Rezept von den Retterkollegen übernehmen, wer weis. Also bei mir "Feta-Paprika-Walnuss-Aufstrich".
Der geht ganz einfach und ist super, auch gut für Füllungen, ach nee,  heute sind es ja die Aufstriche und die gehören bei uns auf ein gutes selbst gebackenes Vollkornbrot.


Zutaten:
200 gr. Bio Feta (ich nehme den in Lake)
1 Spitzpaprika groß
1 Handvoll Walnusshälften
1 EL Butter#
50 ml Süße Sahne
1 Prise Rohrzucker
2 x eine gute Prise Blütensalz (eigenes) oder nach Geschmack 
Kräuter:
Bei mir frisches Oregano und Estragon frisch.
je  die Blätter von einem Stengel.
Machen:
Die Paprika, wird geputzt, von den Ansätzen und Kernen befreit und im Mixer ganz fein gehackt, dann in einer Pfanne mit der Hälfte der Butter und der Prise Zucker und Salz angebraten, bis die Butter die Farbe der Paprika hat, mit der süßen Sahne ablöschen,umrühren, noch 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen , abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Walnusshälften in der restlichen Butter anbraten und Salzen, bis  sie kross sind, geht schnell, abkühlen lassen.
Im Mixer: 
Die  Paprikamasse nochmals mixen, damit sie ganz fein ist, wer die feinen Hautstücke nicht mag, dann pürieren, wir finden sie gut.
Feta in Stücken rein geben,  die Walnüsse, frische Kräuter, alles aufmixen und fertig ist der Aufstrich.
Geht auch in einem hohen Glas gut mit dem Pürierstab zu machen.
Den fertigen Aufstrich in ein verschließbares Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren.
Ich mache immer 2 Gläser und gebe in eines etwas Öl obenauf, dann hält der Aufstrich 1 Woche im Kühlschrank oder ich gebe ein Glas einer lieben Freundin.



Wenn keine frischen eigenen Paprika mehr da sind mache ich den Aufstrich ohne, nur mit Kräutern und Walnüssen und einem Schuß süße Sahne. Fein sind auch eigene oder eingelegte Peperoni, wer es gerne scharf mag.

Unbedingt bei den anderen #Rettern/innen von:


reinschauen:





Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite  die Lieben die immer wieder die Seite  neu bestücken mit unseren Rezepten  von den Rettungen und sie alle einbinden, DANKE.
Liebe Grüße
Ingrid

Montag, 26. September 2016

"Zaletti" Kekse mit Maismehl und Beeren

Maismehlkekse mit Tradition die ursprünglich aus Venetien stammen, wo Mais gemahlen in vielen Varianten in der Küche verwendet wurde und wird, meist ist es die Polenta in verschieden herzhaften Rezepturen aber auch die kleinen süßen Zaletti.

Zaletti  habe ich vor einigen Jahren in einem Kochbuch(siehe unten *) von "Nigella Lawson" entdeckt und nachgemacht, mit Sultaninen und Rum.  Einige Zeit später wieder ein Rezept mit Grappa entdeckt und hier festgehalten.
Dann habe ich sie lange Zeit aus den Augen verloren und auch keine mehr gebacken,  bis ich sie bei Friederike von "Fliederbaum" wieder gesehen habe diese "Venezianischen Sehnsuchstkekse", kling wunderbar  und sie sind es auch, da wurde es Zeit diese Zaletti wieder mal  zu machen.
Jetzt habe ich in letzter Zeit 3x  Zaletti gebacken in verschieden Variationen und Formen einmal mit Berberitzen, mit Cranberries und Sultaninen mehr oder weniger Maismehl und ich kann nicht sagen welche besser schmecken, sie sind ungewöhnlich und köstlich besonders das Maismehl hat eine herbe und doch feine Note.
Ich nehme keine normale Polenta, sondern ganz fein gemahlenes Bio-Maismehl und das verbacken mit Kamut, frisch gemahlen, als feines Mehl. Dieser sandige besondere Geschmack mit den Mehlsorten und  den Beeren, inkl. einem guten Schuss "Grappa"  ist einfach umwerfend findet auch die Familie und Freunde.
Die Zaletti mit Cranberries als Kugeln gebacken:
Haben uns gut gefallen, die Cranberries sind schön saftig darin geblieben.

Aber auch die nachfolgende feine Form, etwas mehr Flüssigkeit in Form von "Grappa" und flüssiger Butter, mit Berberitzen, diese herben sauren Früchte sind ganz toll, mein Favorit.


Die 3. Version normale Keksform, nicht ganz so akkurat aber die haben was und mit getrockneten Cranbeeries, könnten auch  Sauerkirschen  sein, sind sie auch nicht zu verachten.




Rezept:

50 gr. Trockenbeeren wie Cranbeeries, Berberitzen oder Sauerkirschen, auch Sultaninen oder Rosinen nach Geschmack.
30 ml Grappa evtl. 10 ml  EL mehr für den Teig, je nach Gusto oder auch Obstbrand ist fein.
darinnen die Früchte mindesten 10 Stunden einweichen, können auch länger in einem verschlossenen Glas aufbewahrt werden oder mehr auf Vorrat machen.

Teigmasse:
200 gr. feines Bio-Maismehl, keinen Maispuder wie Maizena, Gustin etc.
 50  gr. fein gemahlener Kamut oder Mehl nach Gusto. 
1 TL- Weinstein-Backpulver
1 gute Prise Meersalz
50 gr. Bio-Rohrpuderzucker
40 gr.  Bio-Vollrohrzucker (dunkel)
1 -Bio Ei- M
1 EL Vanille-Extrakt
evtl. 10 ml Grappa für den Teig zusätzlich für die flüssiger Version.
100 gr. Butter weich, für die flachen Kekse habe ich flüssige Butter genommen
30 gr. Pinienkerne

Beim Mehl kann man auch ein anderes Mischverhältnis machen z.B. 1/2 Maismehl  und   1/2 anderes Mehl. Uns gefällt aber der hohe Anteil an Maismehl.

Machen:
Die Mehlsorten mit dem Backpulver, Meersalz und dem Vollrohrzucker vermischen,  das Ei aufschlagen mit dem Rohrpuderzucker und der Butter schaumig rühren, die Früchte mit dem Grappa dazu und die Pinienkerne,  alles zusammen zu einem Teig zusammenformen, dann rollen und in einer Folie, eingerollt, mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, kann bis zu 3 Tage dort sein.
Backofen vorheizen auf 180°C, O-U-Hitze
Zum Backen entnehmen und je nach Idee Formen, Scheiben schneiden und so lassen, ausstechen oder Kugeln formen.
Ein Backblech mit Folie auslegen und die geformten Zaletti darauf verteilen. Bei 180°C, mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen je nach Form zwischen 12 und 18 Minuten backen bis sie eine schöne goldgelbe Farbe haben.



Ein Maisfeld:
Der Mais wird für die Tierfütterung verwendet.

Nach so einem Spaziergang entlang der Maisfelder ist es wunderbar ein Tasse Tee oder Kaffee zu genießen, auch eiskalten Eistee und ein paar Zaletti :). Lassen sich in einer verschlossenen Dose gut aufbewahren oder einen Teil vom Teig einfrieren und frisch welche Backen ganz nach Geschmack, auf jeden Fall sind das wunderbare #"Ganzjahreskekse", auch zum Apéro oder Aperitivo nicht zu verachten.

Liebe Grüße
Ingrid






*Rezept abgewandelt für "Zaletti" aus "Nigella Lawsons":
Festessen: 200 traditionelle Rezepte für besondere Anlässe

Mittwoch, 14. September 2016

"Das war mein Sommer" und Brombeer-Sahne-Eis

Bei Sina  und ihrem Blog "Giftigeblonde" findet der Event "Das war mein Sommer" statt und da muss ich dabei sein. Wäre ja schlimm wenn mir nichts einfallen würde zu dem Thema und ich nicht bei einem seltenen Event von ihr dabei bin.
Mit diesem Brombeer-Sahne-Eis

Mein Sommerleben, die letzten Jahre und auch dieses Jahr ist der Garten und das Verarbeiten von Beeren, Blüten und Kräutern, später Tomaten viele andere Früchte und etwas Gemüse.
Richtigen Urlaub dazwischen bekomme ich nicht hin, gibt es immer was im Garten zu machen, dann sind durch die Wetterlage bestimmt die Zeiten zum Verarbeiten,  nicht vorher abzusehen oder nicht gut einzuplanen.
Außerdem möchten wir es auch so, denn Sommer kann auch schön zu Hause sein, mit ein paar Ausflügen in der Umgebung, mit vielen  Spaziergängen, lässt es sich ganz gut leben, finden wir,  wie hier zu unserem nahe gelegenem Wildpark:


Und hier auf einer alte Burg  mit viel Historischem und auch vielen Attraktionen worüber ich separat berichten werde.
Ronneburg
Auf dieser Burg gibt es eine Küche mit offener Feuerstelle wo mittelalterliche Kochkurse stattfinden.
Leider sind sie dieses Jahr alle ausgebucht und keine Warteliste, werde aber am Ball bleiben, vielleicht kann ich ja nächstes Jahr mal an einem Kochkurs teilnehmen mit mittelalterlichem Essen und berichten.

Dieses Frühjahr und im Sommer  kam die Blüten und Früchte so nach und nach, dann wieder zusammen, war anders, manches wollte nicht so recht und trotzdem wurde einiges mit vielen altbewährten Rezepten gemacht, die ich sehr gerne mache, der geliebte Vorrat für den Winter.
Für mich ist es auch kein Verlust,  dass wir nicht groß weggefahren sind, ich bin gerne im Garten und auch in der Küche und mache mein Ding und mein Mann sieht es genauso und freut sich über mein Machen.
Besonders sind mir ja die Blüten und Kräuter ans Herz gewachsen und die müssen wenn gutes Wetter ist täglich gepflückt werden und vorbereitet, entweder getrocknet für Tee's oder angesetzt für z.B. Sirup oder Likör. Da gibt es Zeiten zu beachten, die Wetterlage ausnutzen, das ich auch an der Luft trocknen kann usw.
Diesen Sommer waren die Rosen-Blüten wieder sehr schön. Durch die Sorten die wir haben und die richtige Arbeit mit den Rosen, blühen sie jetzt noch und sind immer wieder eine große Bereicherung.
Doch die liebe Sina kann ich nicht so überzeugen von Rosen-Blüten und so habe ich für's Event was "beeriges" aus meiner Küche ausgesucht, denn hier sind wir im Foodblog und da gibt es auch was essbares, wenn auch nur einen eisigen Nachtisch und einen Tipp zur Brombeer-Verarbeitung.


Bombeer-Sahne-Eis, gemacht aus den Resten von der Geleeverarbeitung.
Da ich ja die Brombeeren nicht heiß entsafte wie früher, sondern einfach die Beeren mixe, mit etwas Zucker und Zitrone kurz aufkoche, dann den Saft durch ein Sieb abnehme, für Gelee, diesen dann separat mit Rohrzucker und nochmals Zitrone koche, abfülle in sterile Gläser.
Die Kerne und Fruchtreste und was noch so im Sieb bleibt, gebe ich in einen Milchtopf fülle mit halb Milch, halb Sahne auf, mixe es nochmal richtig auf gebe noch etwas Rohrzucker (ca. 50 gr.) und Vanille-Extrakt dazu und koche es richtig auf, bis es sprudelt, dazwischen rühren, passieren mit einem feinen Sieb, die Masse auffangen in einem Topf,  dann abkühlen lassen, geht auch in einer Schüssel mit Eiswasser wenn es schnell gehen soll, mit der Eismaschine 40 Minuten zur Eiscreme rühren. In eine verschließbare Schüssel füllen und nochmals im TK mindestens 2 Stunden frieren lassen. Aufbewahren bestimmt ein paar Wochen, bei uns ist es meist innerhalb ein paar Tage weg. Das Eis bleibt gut entnehmbar und cremig auch ohne Eier. Mit den Mengen handhabe ich es so: 1 Kg frische Beeren sind die Ausgangsmenge für beides. Für das Eis:
Sahne 200 ml, Milch 200 ml, meist habe ich dann 400 ml Fruchtmus + 50 gr. Zucker, aufkochen und das passt dann super, nach dem passieren bleiben dann meist 600 ml Eismasse übrig.
Das ist eine kleine Menge ergibt bei mir 2 Gläser Gelee und das Eis.
Was ich aus Brombeer-Kern- und Fruchtresten auch gerne mache ist "Essig" oder einen "Shrub". Beides geht gut, entweder fülle ich mit Apfelessig auf und lasse das Ganze 14 Tage stehen und filtere es ab in sterile Flaschen, ein toller Brombeer-Essig.
Für Shrub: Die Restfruchtkernmasse fülle ich mit halb Wasser und halb Essig auf, gebe noch etwas Rohrzucker dazu, aufkochen, filtern, abfüllen. Wunderbar zum Aromatisieren und auch für Getränke nicht zu verachten, z.B. mit Sprudel aufgefüllt.

So das war ein kleiner Einblick in mein Sommerleben für Sina "Giftige Blonde"  und "Das war mein Sommer"


Liebe Grüße
Ingrid

Samstag, 3. September 2016

Emmer frisch gemahlen und braune Butter, ein Rührkuchen auch "Pound-Cake"


   Vollkornmehl  nehme ich immer mehr  und möchte auch sehr gerne  mehr Kuchen  damit backen damit auch  meine Familie auf den Geschmack kommt, versuche ich es mit außergewöhnlichen Rezepten. Klar, ich probieren sowieso ja auch unheimlich gerne NEUES aus.  Pound-Cake oder bei uns Rührkuchen in Kastenform, den gibt es öfter mit feinem Mehl, aber bei diesem Kuchen war die braune Butter das 2.te Neue und der nussige Geschmack der dann zusätzlich durch den frisch gemahlenen Emmer unterstrichen wurde.
Brauner Butter, das erinnert immer so an Herrn A. Schuhbeck, wenn ich manchmal im BR schaue und gekocht wird, da kommt das öfter vor, bei ihm "Bayr. Öl", aber Kuchen mit brauner Butter, dass habe ich bei ihm noch nicht gesehen, aber in einigen amerikanischen Rezept-Portalen und großen Seiten von Magazinen.
Ich habe gerade wieder meine Emmer-Phase, denn so ein kleiner feiner Sack Vollkorn-Emmer wurde gekauft und jetzt nach und nach zu verschiedenen Rezepten verarbeitet. Es gibt hier schon einige Rezepte aber es kommen sicher noch mehr neue.
Heute aber erst mal einen einfachen und unvergleichlichen Kuchen, "Pound Cake", der auch gerade jetzt in der frischen Beeren-Zeit fein mit ein paar Beeren so separat serviert werden kann, die Beeren als Kompott oder frisch,  auch ein fruchtiger "Curd" oder nur ein Fruchtspiegel, je nach Idee oder einfach nur so genießen, diesen nussigen Geschmack, der Kuchen wird jeden Tag besser, ja, ja am 2. Tag war er fast alle und wunderbar saftig und durchgezogen hat das letzte Stück geschmeckt.




Rezept:
Zutaten:
250 gr. Süßrahmbutter
160 gr. frisch gemahlener Emmer ( fein gemahlen)
1 TL Weinstein-Backpulver
1 Prise Meersalz
5 Bio-Eier -M- (separieren in Eigelb und Eiweiß)
200 gr. Rohrohrzucker
1 EL Vanille-Extrakt

Machen:
Zuerst die Butter in einer Pfanne auslassen und so lange lassen bis die entstehenden weißen Flecken (Milch) leicht braun werden, aber nicht zu dunkel, die Butter wird goldfarben und dann ist sie fertig, Das dauert seine Zeit und muss bei nicht zu viel Hitze gemacht werden. Gut beschrieben hier.
In eine Backschüssel das frisch gemahlene Mehl geben, glaubt mir das frisch gemahlene Mehl hat ein anderes Aroma, mit der Hälfte vom Rohrzucker, dem geh. TL  Weinstein-Backpulver und einer Prise Meersalz (ich Fleur de Sel)  gut vermischen.
Dann die lauwarme Butter ( etwas abkühlen lassen nach dem Machen) die Mehl-Zucker gegeben unter rühren. Nach und nach die Eigelbe darunter rühren, sowie den Vanille-Extrakt.
Eiweiß separat steif schlagen mit dem restlichen Zucker unter die Mehl-Butter-Eidotter-Masse heben. In einer mit Butter aus gestrichenen  Kastenform ( ich habe meine 30 x 12 cm genommen ist etwas groß geht auch mit einer 28 cm x 12 cm)  den Teig verteilen, die Form soll/darf/muss  3/4 voll sein, bei mir halb voll und kleiner Stücke.
Bei 170° C, O-U-Hitze, 2 Schiene von unten, 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, kann bei einer anderen Form anders sein, evtl. länger oder der Kuchen muss oben etwas abgedeckt werden damit er nicht zu braun wird. Bei mir in der etwas größeren  Steingutform waren es 40 Minuten und der Kuchen war fertig. Ich habe ihn noch 10 Minuten in der Form gelassen und dann raus genommen auf eine Tortenform.  Man könnte Schokoüberzug oder Guss darüber machen, uns hat er so gut gefallen, allerdings gab es etwas frisches Beeren Coulis dazu, auch ein frische Beeren-Kompott ist bestimmt sehr fein. Oder wirklich nur ein Stück zum Tee, ich finde dass so gut.



Liebe Grüße
Ingrid

Freitag, 2. September 2016

Kabeljau in Mais-Gewürz-Panade dazu Fenchel mit Oliven-Kapern-Oregano-Pesto und Verjus


Fisch und Freitag das ist bei uns so richtig eine Tradition geworden. Und wenn es vertretbar ist dann kaufe ich Seefisch. Es gibt auch von meinen beiden Anglern heimischen Fisch wie Zander oder Forelle. Oft  wird auch mal aus der Gefriertruhe genommen, selbst gefangen oder von ordentlichen und nachhaltigen Fischern und Firmen ausgesuchter See-Fisch verwendet. Doch immer gerne wenn ich in die größere Stadt komme und zum guten Händler, dann gibt es frischen See-Fisch, auch mal einen Besonderen, wo es gerade so erlaubt ist diesen zu genießen.
Hier habe ich mich für einen einfachen gerade frisch gelieferten Kabeljau entschieden und das war eine gute Wahl. Dazu gab es Fenchel nach Art von Yotam Ottolenghi, den gab es schon öfter,  den Fenchel, aber jetzt wird das etwas abgewandelte Rezept hier festgehalten und weiter gegeben, denn das ist super,  wenn man die Zutaten mag. Ich habe es vor langer Zeit auf der Seite vom "The Guardian"von Y.O. entdeckt, zur gleichen Zeit dann hat es auch Susi von "Prostmahlzeit" mit einem tollen Rezept gepostet und Sabine von "Bonjour Alsace". 
Es schmeckt toll und besonders die Säure vom Verjus zum Fenchel, dann die Zutaten wie Kapern und schwarze Oliven, wenn man dann noch gute zur Auswahl hat geht es kaum zu übertreffen und wird zum #öfterimmerwiedergerne! Nicht nur zum Fisch eine gute Zusammenführung, was aber wirklich wunderbar sich ergänzt, auch zu  Fleisch sicher eine gute Wahl, bei uns bleibt es beim Fisch aber auch unterschiedliche Macharten und Fischarten. 
Bei diesem Rezept ist der Kabeljau paniert mit frischem Oregano in der Maispanade. Die Kapern, Olive, Oregano mit Piment d'Espelette in einem Pesto vereint und dazu gereicht. 
Nicht zu vergessen "Verjus" ich habe gerade frische noch grüne Trauben vor den Vögeln gerettet und gepresst und dieser Saft hat eine wunderbare Säure die sich super in dieses Rezept einfügt. Klar es gibt ihn zu kaufen den Verjus oder auch Agrest genannt,  bei guten Weinhändlern, die haben sowas und das ist wirklich gut. Der Eigene wird noch hier verbloggt und dann kann es gerne nachgemacht werden. z.b. auch zu der Zeit wenn die Weinstöcke ausgeschnitten werden und dann die Trauben verwerten, pressen +++ es wird gepostet...
Hier weiter zum Rezept für unseren #Freitagsfisch:


Zutaten für 4 Personen:
4 Portionen Kabeljau je ca. 140 gr. p.P.
1 Ei
1 EL frisch gezupfte Oreganoblätter, fein geschnitten 
1 gute Prise Piment de Espelette
1 Prise Fleur de Sel
1 gute Pris Piment d'Espelette
1 EL Maispuder
2 EL Maispaniermehl (gibt es in der "glutenfrei" Abteilung)
Machen:


Die Fischstücke mit wenig Maispuder bestäuben, dann in das vorbereitete verrührte Ei (mit Piment d'Espelette und einer Prise Salz vermischt) getaucht, die klein geschnittenen Oreganoblätter darüber verteilen, nicht viel und dann im Maispaniermehl kurz wälzen und in der vorbereitet heißen Butter von beiden Seiten anbraten. Je nach dicke der Stücke auf jeder Seite hatte ich je 2 Minuten und dann waren die  2 cm Scheiben goldbraun von der Hitze weg und noch 2 Minuten ziehen lassen dann war der Fisch super. 


4 St. Fenchel
1 gute Prise Salz
1 paar Fenchelsamen
1 EL Butter
100 ml Gemüsebrühe
2 EL Verjus

Machen:
Zuerst den Fenchel machen und dann abgedeckt warmhalten:
Den Fenchel die äußeren Blätter wegnehmen oder wenn sehr gut und weiß, dann nur am Wurzelansatz abscheiden und die Fäden der äußeren Blätter ziehen, das kommt auf die Qualität des Fenchels an. In 1 cm Scheiben schneiden und in Butter mit etwas Fenchelsamen anbraten mit Verjus ablöschen, da 10 Minuten bei kleiner  Hitze halb zugedeckt schmoren lassen, 1 Prise Meer-Salz über alles geben.
Während der Fenchel schmort die Fisch machen. 

Und vorher mache ich den Dip oder Pesto mit diesen Zutaten:

Nicht alle Zutaten nur ein Auswahl
Hier die Zutaten Mengen für den Dip/Pesto:
Kann früh morgens schon gemacht werden und dann  abgedeckt ziehen lassen.
1  geh.EL Kapern ( wenn es geht die in Salz) Sonst die eigelegten waschen und weniger Säure dann                                   nehmen.
1 geh. EL schwarze Oliven (keine gefärbten, echte)
1 großer Zweig Oregano
1/2 TL geriebene Zitronenschale (Bir-Zitrone)
2  frische große Knoblauchzehen (beo Y.O, = 15 Stück !)
1  mittlere frisch Tomate ohne Ansatz
1 Prise Piment d'Espelette
1-2 TL Agavensirup
1/2-1 TL Kräutermeersalz
3-5 EL gutes Rapsöl
Das alles in den Mixer und wie ein Pesto aufgemixt/zerkleinert. Etwas ziehen lassen. Während die anderen Zutaten gemacht werden. Wenn etwas zuviel hält super mit Öl obenauf im Kühl schrank 2-3 Tage und passt auch gut zu einer  Salatsauce oder anderem Gemüse.


Wenn man nur den Fenchel serviert, dann wie im Original-Rezept etwas Ricotta dazu reichen, ich habe
Labneh genommen, das hat auch super geschmeckt.

Das alles sieht auf dem 1. Blick aufwendig aus ist aber ganz leicht zu machen, wenn man die richtigen und gute Zutaten hat. Unbedingt probieren.
Servieren: Fisch, Fenchel (kann lauwarm sein) und der Dip/Pesto und Guten Appetit.



Allen einen schönen Freitag und
liebe Grüße
Ingrid


Mehr Fischrezepte hier:
#Freitagsfisch

Dort sind auch auch Eure Fischrezepte gerne gesehen!



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