Montag, 31. August 2015

Avocado-Mango-Salsa

Und hier noch eine feurige frische Salsa für den Gärtner-Blog und das Koriander-Event.
Eine frisch gemachte Salsa ist wirklich fein, ob zu einfachen Fleischbällchen, Fisch oder Gegrilltem.
Schnell gemacht mit frischen Zutaten, wie reife Mango und Avocado, einer Chili und viel frischem Koriander.


Die Zutaten:
für 4 Portionen
1 große Mango, reif
1 große Avocado, reif
1 frische Chili, rot
1 kleine rote Paprika
1 kleine Zwiebel (Schalotte)
1 frische Knoblauchzehe
1  ganze Limette ausgepresst
1 EL Argan-Öl oder Pistazien-Öl
1 TL Agavensirup
1 Prise Fleur de Sel (nach Geschmack)
1/2- 1  Bund Koriander frisch

und MACHEN:

Die Mango schälen, einschneiden, Quadrate schneiden  dann in Würfel schneiden.
Die Avocado halbieren mit etwas Limettensaft beträufeln, Kern entfernen, und mit einem Melonenlöffel kleine Kugeln ausstechen, zu den Mangowürfeln geben. Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, zur Avocado-Mango geben.
Die Chili von den Ansätzen befreien, entkernen in einen Mixer geben, das Gleiche mit der roten Paprika, die geschälte Knoblauchzehe, den restlichen Saft der Limette, das Öl, den Agavensirup und eine gute Prise Fleur de Sel, alles zusammen ganz fein mixen, abschmecken, evtl. etwas Pfeffer, Sel oder auch Limette. Das gemixte über die Avocado-Mango-Zwiebel-Mischung geben und eine 1/2 Stunde kalt ziehen lassen. Den Koriander waschen und fein hacken, dann über die Salsa geben, mischen und servieren.
Und hier gibt es noch mehr mit Koriander:
Garten-Koch-Event August: Koriander [31.08.2015]


Liebe Grüße
Ingrid


Mirabellen-Zeit: Far aux mirabelles

und wieder die gleiche Form  wie im vorherigen Post, doch mit Mirabellen-Eierkuchen "Far aux mirabelles".
Mögen wir sehr gerne zu dieser Jahreszeit  mit etwas Jogurt-Eis als Dessert am Sonntag.
Leider sind Mirabellen dieses Jahr rar bei uns und wie es der Zufall so wollte hatte eine liebe Freundin Mirabellen.
Die eigenen Bäumen wollten dieses Jahr nicht,  doch ein paar Kilometer weiter gab es einige und daraus wurde dieser Mirabellen-Far nach Art "Far Breton"  der eigentlich mit getrockneten Pflaumen gemacht wird, auch von mir  schon öfter mit frischen Zwetschgen, hier, gemacht, schmeckt köstlich und es fällt schwer zu schreiben was ist besser Mirabelle oder Pflaume/Zwetschge.......
Ja und die Form ist eine "Kleine" 20 cm, einfach praktisch.  Beim recherchieren im Netz habe ich verschiedene Versionen gesehen und die Idee "Far" in  kleinen "Töpfchen" als  Dessert zu machen finde ich auch gut. Papelapapp ich liebe diese Form, da backt alles super drinnen.





Und die Zutaten:
250 gr. gekernte Mirabellen
80 gr.Rohrzucker
1 Tel. Vanille-Extrakt
120 gr. Ur-Dinkelmehl (Tppe 630)
3 Eier groß
400 ml Milch
100 ml Sahne
15 gr. Butter und für die Form 10 gr.
Feuerfest  3 cm  hohe Form 20 cm

Und MACHEN:
Backofen, Ober-Unterhitze,  auf 180° vorheizen.
Das Dinkelmehl mit dem Rohrzucker. Die Eier mit der Milch und der Sahne verquirlen, in die Mehl-Zucker-Masse einrühren. Die Mehl/Zucker/Eier/Masse in die gebutterte feuerfeste Form geben und die Mirabellen darin verteilen. Den Butterrest flüssig machen und über die Masse verteilen.
Den Kuchen/Dessert bei 180° 60 Minuten, mittlere Schiene,  backen, der Teig soll fest sein, Stäbchenprobe. Zwischendurch nachschauen, evtl. abdecken, damit er/es nicht zu braun wird. Leicht gebräunt ist richtig, wie eine Quarktorte. Nach dem Rausnehmen noch 10 Minuten ruhen. Warm oder kalt,  einfach genießen.

Und als Dessert bei uns mit Jogurt-Eis


Auch gesehen hier:

+ hier:



und als nächstes gibt es diese leckere "Tarte-aux-mirabelles".

Liebe Grüße und einen guten Wochenstart

Ingrid

Freitag, 28. August 2015

Brombeer-Zeit: Brombeer-Crumble


Ein Blackberry-Crumble wäre genauer geschrieben richtig. Bei mir heute englisch angehauchtes Rezept mit deutsch-englischem Namen , äußerst lecker und einfach zu machen, wenn man die Zutaten hat mit ein paar Besonderheiten, die Streusel sind aus frisch gemahlenem Emmermehl und etwas feinem Dinkelmehl sowie Haferflocken,  die werden wunderbar "crunchy" mit dem Rohrzucker zusammen.
Zu den Brombeeren haben sich noch Datteln und ein Apfel gesellt. Die Zutaten  alle zusammen wird dann dieses Ergebnis:




Und das wird benötigt:

für eine Form mit 20 cm Durchmesser, ja hier eine kleine Form, für mehr Leute einfach verdoppeln in eine große Form 40 cm.

250 gr. frische Brombeeren
1 Apfel, geschält und in feine Scheiben geschnitten
5 Datteln in feinen Scheiben
1 TL Butter für die Form
30 gr. Rohrzucker für die Form 

Das zusammen kommt unten in die gebutterte Form, den Rohrzucker verteilen und danach die Brombeeren, die Datteln zum Schluß die Apfelscheiben.








Für die Streusel:
120 gr. frisch + fein gemahlenen Emmer (oder fertigen Vollkorn Emmer)
30 gr. feines Dinkelmehl
30 gr. Vollkorn-Haferflocken, fein gewalzt.
80 gr. Butter
1 TL Vanille-Extrakt
50 gr. Rohrzucker
20 gr. Feiner Rohrpuderzucker
-verbindet sich besser mit der  Butter- 

Alles zusammen in einer Schüssel kneten bis es
grobe  gut verbundene Streusel gibt und kein Mehl mehr extra ist.
Über den Apfelscheiben  gleichmäßig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei O-U-Hitze 190°
25 Minuten backen, bis an der Seite die Brombeeren Saft gezogen haben und die Streusel eine schöne goldbraune Farbe haben.
Lauwarm mit Vanille-Eis +oder Sahne genießen.
Schmeckt auch kalt noch köstlich.
Es geht auch (wie hier abgebildet hatte ich eine 
"up-side-down" oder auch "Tarte Tartin" -Form genommen, diese  abgekühlt umdrehen auf eine Tortenform und als up-side-down-Cake zu servieren. Meine Familie mag es rumgedreht (up-side-down) und abgekühlt. Für mich ist das rein optisch nicht so der Bringer, geschmacklich zieht der Saft etwas in die Streusel und es ist nicht ganz so crunchy.
Aber egal alle Varianten sind lecker.


Viele Grüße
Ingrid












Montag, 24. August 2015

Harissa für das Event "Koriander"


 für den Gärtner-Blog, hier eine unentbehrliche Würzpaste  aus meiner Küche. So praktisch, war gerade aus und wurde wieder gemacht. Hierfür wird getrockneter Koriander verwendet. Ich mache die Würzpaste "Harissa" im Sommer  auch gerne mit frischem Koriander, leider ist mein angesäter aus und nur Reste für die Deko sind noch da. Ich brauche mehr von diesem Kraut und das wird als "UNBEDINGT" gemerkt für das nächste Jahr.

Verwendung finden die Koriandersamen auch hier und hier.

Heute hier die Würzpaste "Harissa" die ich aus Marokko kenne und seit vielen Jahren nach einem Rezept von "Jill Norman" herstelle.



Zutaten:
Chili (ich habe frische, geschenkte genommen, leider weis ich den Namen nicht)
man sollte die Chilis nach Geschmack und Schärfe verwenden. Bei mir sind sie in mittlerer Schärfe so eine "4" auf der Scala und die abgebildeten sind super.
Was man oben auf dem Teller sieht sind die Zutaten für eine kleine Portion, die aber gut reicht für einiges.
Für die Würzpaste "Harissa": 
5 großeChilis ( Verwendung ohne Kerne und Ansätze)
2 große frische Knoblauchzehen
1 TL Kräutermeersalz
1 TL Kümmelsamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
3 TL Koriandersamen
1 EL frisch getrockneter Thymian
40 ml Olivenöl gute mildes.
und MACHEN:
Zuerst Koriander, Kümmel, Kreuzkümmel, in einer Pfanne kurz anrösten, bis es duftet, dann sofort im Mörser zermahlen, die Mischung
zu den geputzten und entkernten Chilis, klein schneiden,  in den Mixer (oder Zerkleinerer)



geben, die geputzten Knoblauchzehen, 2/3 vom Öl dazu, den Thymian und alles zu einer Paste mixen.  In ein steriles Glas abfüllen das restlich Öl über die fertige Paste geben,  gut verschließen, hält im Kühlschrank gut  3 Monate und länger habe ich noch nicht ausprobiert. Immer mit einem sauberen Löffel entnehmen und darauf achten das Öl oben schwimmt.



Ja und gemacht wurde mit dieser Paste gestern:

Hackbällchen mit Melonen-Tomaten-Salat.


und wie es der Zufall so will lese ich heute im Newsletter von "bon appétit"  Harissa in grün,
mit frischem Koriander und alles in grün, muss ich unbedingt das nächste Mal probieren.

Liebe Grüße an alle

Ingrid

Mittwoch, 19. August 2015

Sel "Jaune"

Ringelblume trifft Sonnenblume daraus wird ein "Salz mit Aroma" und (natürlicher) Farbe. Eigentlich werden die Blütenblätter von mir in Tees geschmischt, aber die experimentier Küche ist immer offen und meine Abnehmer mit farbigen und würzigem Salz warten schon. Klar auch in meiner Küche wird es gerne genommen und mit verschiedenen  Gewürzen für eine Mühle zusammen gestellt z.B. mit Malabar-Pfeffer, auch gerne Kampot-Rouge und ein wenig Vanille, wunderbar.
Machen:
Die Blüten morgens sammeln, ohne Tau und Regen. Die einzeln Blütenblätter zupfen, mit dem Salz  vermischen und in einen  kleinen Mixer geben. Menge ist eine handvoll Blütenblätter (gemischt 1/2+1/2) mit ca. 60 gr. Salz.
Mixen bis die Blüten sich mit dem Salz verbunden haben.

Dann das Ganze auf ein Brett, ich habe ein altes Backblech genommen,  in die Sonne stellen,  zur Zeit 4 Stunden, zwischendurch mal ein wenig wenden und wenn es sich trocken anfühlt noch einmal mixen und noch 1 Stunde nachtrocknen.
Das geht auch im Backofen bei 50°C ca. 4 Stunden.

Es kommt auf das Salz an, bei feinem Meersalz geht es schneller, dieses kann man nach dem 2. mahlen in Streuer füllen. Beim groben Salz  gibt man es in Salzmühlen, die super ausschauen und die die Neugier der Gäste weckt.

Noch mehr salzige Ideen und Macharten hier .









Freitag, 14. August 2015

Heidelbeeren-Zeit: Heidelbeeren-Streusel-Cake


Kleiner Blechkuchen, der Heidelbeeren-Streusel-Cake,  sehr lecker und schnell gemacht. Wir mögen Heidelbeeren sehr und Kuchen/Cake  ist wöchtentlich ein MUSS.  In dieser Jahreszeit mit all den vielen Früchten kann man sich gar nicht entscheiden. Naja heute die geliebten Heidelbeeren in Cakeform  anstatt  Muffins, die mag ich nicht so gerne machen, das putzen der Förmchen, klar gibt auch praktische Hilfen in verschiedener Form von Silikon-Förmchen bis fertige Papierteilchen, doch das gekleckere bei mir ist schlimm. Lieber so ein kleiner Kuchen und dann Squares geschnitten ist mir handlicher und der Geschmack ist der Gleiche. Aaaber ich habe ein  Muffinrezept genommen, von Irene .   Ein  wenig mit den Mehlsorten variiert und noch ein paar Streusel dazu geben und fertig, ging wirklich sehr flott und die KichtenAid hilft ja auch mit.
Ja und das Rezept von Irene ist sehr fein, wenig Fett und mit Kokosmilch und Öl  macht einen super Teig, auch bei Urdinkelmehl und Kokosmehl Mischung, super, danke für das Rezept Irene.


Zutaten:
 250 g Heidelbeeren
2 Eier
50 ml Sonnenblumen-Öl
50 ml Bio-Kokosmilch
80 g Rohrzucker
30 gr. Kokoszucker
170 gr. Urdinkelmehl fein gemahlen etwa Type 630
30 gr. Kokosmehl
2 geh. TL Weinsteinbackpulver
1 EL Vanille Essenz
Streusel:

120 gr. Urdinkelmehl fein gemahlen (Type630)
50 gr. gemahlene Mandeln
50 gr. Kokosmehl oder Kokosflocken geht auch
60 gr. Rohrzucker
50 gr. Rohrpuderzucker
120 gr. Butter weich.
Form 28cmx20cm
Backpapier


UND MACHEN:
Backofen auf O/U-Hitze 190° vorheizen.
Eier, ÖL, Kokosmilch, Vanille-Essenz und die Zuckersorten gut verrühren zu einer glatten Masse.
Separat Mehlsorten und Backpulver mischen und zur der glatten Masse geben gut durchrühren das ein glatter Teig ensteht.
 In die ausgelege oder gefettete Form (28x20) füllen, die gewaschenen und abgetropften Heidelberen darüber verteilen. Die  Streusel machen, geht schnell in der gleichen Backschüssel alle Zutaten reingeben und mit dem Knethaken so lange rühren bis es Streusel gibt.
Die Streusel über die Heidelbeeren verteilen.
 Im vorgeheizten Backofen bei 190°, O-U-Hitze,   25-30  Minuten backen. Stäbchenprobe machen, die Streusel sollten die richtige Farbe haben.
Guten Appetit.
Liebe Grüße
Ingrid

Donnerstag, 13. August 2015

Feigeneis

Frisch geerntete Feigen reif und weich und was MACHEN?
Bei dem Wetter muss es ein Eis sein  ein  Feigeneis.




Bin ja nicht so der Fan von Feigen, aber das Eis hat was, meinten auch meine Leckermäulchen die schon probiert haben, frisch aus der Eismaschine. Übernacht im TK lies es sich heute problemlos entnehmen, cremig wie es sein soll.
Ich denke auch ohne Eismaschine wird das Eis, nur TK gefroren, gut gehen.






ZUTATEN:
5 reife und weiche Feigen und 1 oder mehrere für den Dessertteller
50 gr. Rohrzucker
200 gr. Sahne
4 EL Sirup (ich habe Rosensirup genommen)
1 EL Brombeer-Sirup für den Desserteller
1 EL Zitronensaft
300 gr. griechischer Jogurt

 

UND MACHEN:
Reife und weiche Feigen,  waschen, die Ansätze leicht ausgeschnitten,
gewürfelt, mit dem Sirup und Zitronensaft püriert und ziehen lassen im Kühlschrank.
In der Zwischenzeit den Rohrzucker in einer Pfanne leicht schmelzen bis er anfängt zu karamellisieren, dann mit der Sahne ablöschen und rühren, das alles wie sehr flüssiges Karamell ist, weg von der Flamme und zur kühlen Feigenmasse geben, rühren, dann den Jogurt dazu mixen (Zauberstab) alles gut aufmixen bis ein schäumt und in den Behälter für die Eismaschine füllen, 50 Minuten rühren lassen.
Das Eis entweder frisch servieren oder im TK in einem verschlossenen  Behälter aufbewahren.
Hält bestimmt ein paar Wochen, wenn nicht aufgegessen :)).


Viele Grüße
Ingrid




Mittwoch, 12. August 2015

Sel voilâtre 2015

ein selbstgemachtes Salz, verdient einen besonderen Namen und das ist nicht leicht, so wurde mein SALZ  was die Farbe lila hat zu "Sel  voilâtre".  Aus den Blüten von meinen "Stockrosen Alcea rosea 'Nigra'  habe ich  "Sel de Camarque"  mit diesen Blütenblättern verbunden und das Ergebnis:







Es ist ein wenig Arbeit und fordert Geduld aber das Ergebnis stimmt mich zufrieden und der Geschmack beim Würzen ist super, also nicht nur ein Hingucker.

Und Machen:
Die Blüten morgens sammeln, ohne Tau und Regen. Die einzeln Blütenblätter zupfen, mit dem Salz  vermischen und in einen  kleinen Mixer geben. Menge ist eine handvoll Blütenblätter mit ca. 60 gr. Salz.
Mixen bis die Blüten sich mit dem Salz verbunden haben.



Dann das Ganze auf ein Brett, ich habe ein altes Backblech genommen,  in die Sonne stellen,  zur Zeit 4 Stunden, zwischendurch mal ein wenig wenden und wenn es sich trocken anfühlt noch einmal mixen und noch 1 Stunde nachtrocknen.
Das geht auch im Backofen bei 80°C ca. 4 Stunden.








Es kommt auf das Salz an, bei feinem Meersalz geht es schneller, dieses kann man nach dem 2. mahlen in Streuer füllen. Beim groben Salz  gibt man es in Salzmühlen, die super ausschauen und die die Neugier der Gäste weckt.

Das Ganze geht  auch  "süß"  mit Rohrzucker nur dieser wird beim Mahlen hell-lila, ist aber sehr lecker auf  z. B. Plätzchen und im Tee +++ .




Diese Stockrosen sind für mich die Aromatischsten und sie sollten ungespritzt sein.


Ach und ja, ich melde mich nach langer Pause wieder zurück.
Herzliche Grüße an ALLE

Ingrid

Aktionen

Religionen der Welt kulinarisch – Reformationsjahr 2017 Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017) #synchronbacken September 2017